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Yoga, Meditation & Selfness im Alpenhaus Gasteinertal

Von 13. August 2017

(Beitrag enthält Werbung*). Unser Leben wird immer hektischer. Die Welt scheint sich schneller und schneller zu drehen und wir haben für nichts und niemanden mehr Zeit. Ist das vielleicht der Grund, warum wir immer mindestens zwei Dinge gleichzeitig tun? Auf dem Weg zur Arbeit trinken wir Coffee to go, überfliegen dabei die Zeitung per App und hören zeitgleich Musik. Beim Fernsehen beantworten wir Emails, beim Autofahren telefonieren wir und während wir zu Mittag essen, scrollen wir durch die Facebook Timeline.

Wir leben im Multitasking Zeitalter, sind immer in Bewegung, immer online, immer erreichbar, stets informiert, bespaßt und ganz weit weg von uns selbst. Während sich die Stress-Spirale immer weiter dreht, nehmen wir das, was um uns herum passiert, kaum mehr wahr und noch viel schlimmer: Wir haben verlernt auf unsere innere Stimme zu hören.

Um das zu ändern, durfte ich ein wunderbares Wochenende im Alpenhaus Gasteinertal verbingen, die Natur mit allen Sinnen spüren und zu neuer Lebensenergie finden. Bei dieser Erfahrung habe ich mehr mitgenommen, als ich mir jemals erträumt hätte.

Alpenhaus Gasteinertal Landschafts Lithopunktur Gastein

Das Alpenhaus Gasteinertal

Wie der Name bereits verrät, liegt das Alpenhaus Gasteinertal im malerischen Gasteinertal, im Salzburger Land, in Österreich und ist ganz gewiss kein gewöhnliches Hotel. Das wird mir spätestens in dem Moment bewusst, als ich Tina Maria Verdi kennenlerne. Sie ist nicht nur die Managerin des Alpenhauses, sondern eine unglaublich inspirierende Persönlichkeit mit großem Herz für die Natur.

Zusammen mit Yoga- und Meditationslehrern, Mentaltrainern, Ernährungs- und Sportexperten sowie dem Wildnispädagogen und Energetiker Alfred Johann Silbergasser hat Tina ein grandioses Konzept entwickelt, das die Gäste des Alpenhauses aus der Stress-Spirale brefreit und sie zurück zur Einfachheit führt.

ALPEN. KRAFT. SELFNESS nennt sich das Programm, das den Menschen in seiner gesamten Persönlichkeit wahrnimmt und mit Yogaeinheiten, Meditation, gesunder Ernährung, ausgiebigen Wanderungen, Sauna, Wellness und viel Ruhe entschleunigt.

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ALPEN. KRAFT. SELFNESS

Selfness? Was bedeutet das eigentlich?

In der Theorie ist die Selfness-Philosophie eine Weiterentwicklung des Wellness, die aus dem Bedürfnis der dauerhaften Selbstveränderung entstanden ist. Im Alpenhaus Gasteinertal wird diese Philosophie mit Achtsamkeit, bewusstem Erleben, Bewegung sowie ausgewogener Ernährung umgesetzt.

Ziel ist es, eine nachhaltige Veränderungen im Bezug auf innere Zufriedenheit, Ausgeglichenheit und persönlichem Wachstum, einzuleiten, die weit über den Aufenthalt im Alpenhaus hinaus gehen. Abgerundet wird das Ganze durch die wunderbare Bergwelt, die für die nötige Energie und Stille sorgt.

Wer sich auf das ALPEN. KRAFT. SELFNESS Konzept einlässt, findet im Alpenhaus Gasteinertal garantiert einen sanften Weg zurück zu sich selbst.

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Sunrise Yoga by Yogalover.de

Mein erster Tag im Alpenhaus beginnt auf der Yogamatte. Beate von Yogalover.de ist diese Woche vor Ort und gibt Vinyasa Flow Unterricht, bei dem sich Bewegung und Atmung zu einem fließenden Erlebnis verbinden.

Mit sanften Bewegungen gleiten wir in den Morgen hinein. Wir grüßen die Sonne, drehen und strecken uns, sodass ein harmonischer Fluss entsteht. Untermalt wird die Stunde im lichtdurchfluteten Yogaraum mit passender Musik.

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Welt aus, Wald an

Nach dem Frühstück mache ich mich, gemeinsam mit Tina und Alfred, auf in die Berge. Mit herrlichem Blick auf das Gasteinertal beginnen wir unsere Wanderung. Doch bevor wir loslaufen, fordert Tina uns auf, stillzustehen, die Augen zu schließen und den Moment bewusst wahrzunehmen. Mehrere Male rezitiert sie ein Mantra, das uns beim Gehen begleiten soll:

„Meine Füße fest auf Mutter Erde

Segne sie mit jedem Schritt

Ich kann ihren Herzschlag spüren

und mein eigenes Herz schlägt mit“

„In unserer hektischen Welt haben viele Menschen den Bezug zur Natur völlig verloren,“ erklärt Tina. „Sie nehmen die schönen Blumen am Wegesrand nicht mehr wahr, sehen die Tiere nicht mehr und haben verlernt, was es bedeutet, diese wunderbare Landschaft bewusst zu erleben.“ Dabei sind es doch gerade die kleinen Dinge des Lebens, die wir wertschätzen sollten. So wie dieses Mantra, das uns beim achtsamen Gehen hilft.

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Während der Wanderung wird nicht viel gesprochen. Vielmehr konzentriert sich jeder von uns auf das, was die Natur bietet. Ab und zu bleiben wir stehen und lauschen gespannt, wenn Alfred uns die Pflanzen, Pilze und Heilkräuter am Wegesrand erklärt. Thymian wächst hier, Johanniskraut, Frauenmantel und wilde Pfefferminze.

Seit vielen Jahren beschäftigt er sich intensiv mit der Natur und hat seine Leidenschaft als Energetiker, Geschichtenerzähler, Wildnispädagoge und Kräuterexperte zum Beruf gemacht. Alfred weiß ganz genau, welch geniale Wirkung die Pflanzen auf unseren Körper haben. „Ein Tee aus den gelben Blüten des Johanniskrauts wirkt krampflösend, schmerzstillend und beruhigend,“ erklärt er. „Die Schafsgarbe, ein typisches Frauenkraut, ist dagegen der perfekte Helfer bei Menstruationsbeschwerden.“

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Auf dem Weg durch den Wald, naschen wir von wilden Erdbeeren, saugen den Duft von Baumharz ein und lernen, wie man durch bloßes Beobachten der Natur das Wetter deuten kann. Alfred, dessen lange Locken und sein Rauschebart ihn auch äußerlich zu einem echten Naturmenschen werden lassen, bietet übrigens auch Survival Trainings an, bei denen man lernt, eine Notunterkunft zu bauen, Feuer zu machen, Wasserquellen zu finden und sich von Pflanzen zu ernähren. Auf seiner Seite naturmensch.at findest du nähere Infos.

Am Ziel unserer Wanderung angekommen, wartet eine von Alfred selbstgebaute Holzhütte auf uns. Hier genießen wir eine köstliche Alpenjause, wie die Österreicher ihre kleine Zwischenmahlzeit am Nachmittag nennen. Mit viel Obst, frischen Säften, veganen Stullen vom Küchenchef des Alpenhauses und selbstgemachtem Heilkräutertee lassen wir es uns so richtig gutgehen.

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Meditation in der Hängematte

Auf 1.200 Metern Höhe, inmitten der Gasteiner Bergwelt, suche ich mir einen geeigneten Platz, um meine Hängematte zu spannen. Herrlich entspannt liege ich zwischen hochgewachsenen Fichten und Lärchen, schaukele sanft hin und her und lasse die Energie fließen. Ich spüre, wie mein Geist langsam zur Ruhe kommt.

Dann beginnt Alfred mit einer geführten Meditation, die mich nach mehreren bewussten Atemzügen in eine wunderbare Welt entführt und so einige interessante Erkenntnisse aus meinem Unterbewusstsein zum Vorschein bringt.

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Platz für Neues schaffen

Am Abend sitze ich in der Finnischen Sauna des Alpenhauses und lasse die Erlebnisse des Tages Revue passieren. Bei einem Saunaaufguss mit Fichtenöl, Latschenkiefer, Lemongrass und Melisse fühle ich mich, als würde ich Körper und Geist wie einen vollgesogenen Schwamm auswringen und Platz für Neues schaffen.

Anschließend stehe ich minutenlang unter dem eisigen Wasserstrahl und spüre deutlich, wie es in meinen Ohren rauscht. Mein Herz schlägt wahnsinnig schnell, meine Füße kribbeln. Ich lege mich auf eine Liege, eingekuschelt in einen dicken Bademantel, und fühle, wie jede Zelle meines Körpers in Bewegung ist, wie das Blut durch meine Adern strömt, wie mein Herz rast. Eine wohlige Wärme breitet sich aus und lässt mich in einen leichten Schlaf dösen.

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Aufwachen mit Klangschalen

Mein zweiter Tag im Alpenhaus Gasteinertal steht ganz im Zeichen der sieben Chakren, den Hauptenergiezentren des Menschen. Beim sogenannten Klangschalen-Wake-up, liege ich seelenruhig auf einer Liege, während Renate meinen in der Nacht ausbalancierten Körper in Schwung bringt.

Dazu legt sie verschieden große Klangschalen auf meinen Körper und schlägt sie an den Energiepunkten an, sodass ein ganzheitlicher Energiefluss entsteht. Nach der Behandlung fühle ich mich nicht nur wach, sondern merke, dass tief sitzende Blockaden gelöst wurden. Zu diesem Zeitpunkt habe ich noch keinen blassen Schimmer, was die Klangschalen Anwendung auch im Nachwirken noch mit mir anstellt.

Kraftorte im Gasteinertal

Nachdem ich meine menschlichen Chakren geöffnet habe, geht es mit Alfred zu den Chakren des Gasteinertals. Wir besuchen verschiedene Kraftorte entlang des Flusses Ache, der sich wie eine Wirbelsäule durch das Tal windet. An diesen Kraftorten wurden Steinskulpturen errichtet, die dem Menschen helfen sollen, unsichtbare Kräfte in der Natur wahrzunehmen.

Landschafts-Lithopunktur nennt sich das Konzept, bei dem die Steinkunstwerke wie Akupunkturnadeln wirken sollen. An besonders sensiblen Orten aufstellt, nehmen sie heilenden Einfluss. Je nachdem wie sehr man sich auf diese Erfahrung einlässt, kann man dadurch nicht nur die Natur im Gasteinertal wahrnehmen, sondern auch sich selbst erfahren.

Auch wenn ich anfangs meine Zweifel an der Wirkung dieser Kraftorte habe, erfahre ich an diesem Tag etwas Einzigartiges, das sich mit Worten kaum beschreiben lässt. Fest steht, ich habe einen Stein der Veränderung ins Rollen gebracht und das, was ich im Alpenhaus Gasteinertal erleben durfte, wird mich nachhaltig beschäftigen.

Alpenhaus Gasteinertal Alfred Silbergasser Kraftorte

Wer mehr über die Angebote des Alpenhauses erfahren möchte, klickt hier.

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*Offenlegung: Damit dieser Beitrag entstehen konnte, wurde ich vom Alpenhaus Gasteinertal für ein Wochenende eingeladen. Bezahlt wurde der Artikel nicht. Meine Meinung bleibt unbeeinflusst.

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3 Kommentare
  1. Antworten

    Nadine

    15. August 2017

    Hallo liebe Julia,
    vielen Dank für deinen Blog. Es macht mir wirklich Spaß, zu lesen was du alles von deinen Reisen mitgenommen hast. Wie stämmst du das zeitlich?
    Ich habe auch einiges von der Welt schon gesehen. Bald geht es wieder nach Österreich. Ich freue mich schon!

    Grüße
    Nadine

  2. Antworten

    Lisa

    16. August 2017

    Liebe Julia,

    ich lese schon seit ein paar Tagen deinen Blog. Ich kann gar nicht genug von deinen Texten bekommen:)

    Ich liebe Yoga und alles Drumherum, dein Wochenende im Alpenhaus Gasteinertal hört sich wunderbar an.

    Ich freue mich schon,dass ich noch so viele Artikel von dir lesen kann, da ich gar nicht genug von ihnen bekomme:)

    Ich wünsche dir alles Gute und freue mich über neue Artikel von dir:)

    Mach weiter so:) <3

    Lisa

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Julia Lassner
Griechenland

Hi, ich bin Julia, eine Weltreisende, die ihrem Herzen folgt. 52 Länder habe ich bisher bereist und jedes einzelne hat mich gelehrt, dass jeder Tag ein Geschenk ist. Auf globusliebe.com zeige ich dir die schönsten Flecken unserer wundervollen Erde. Sei dabei und erlebe den Zauber des Reisens ♡

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