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Ölziehen & Zungenschaben: Meine Tipps zur ayurvedischen Mundhygiene

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29. April 2020

Ölziehen und Zungenschaben gehören seit vielen Jahren zu meiner täglichen Morgenroutine. Auf Instagram scheint dies plötzlich ein riesen Hype zu sein und da mich immer mehr Fragen zu dem Thema erreichen, habe ich mein gesammeltes Wissen, persönliche Erfahrungen und Tipps zur jahrhundertealten, ayurvedischen Mundhygiene in diesem Beitrag zusammengefasst.

Worum gehts hier überhaupt?

Der Mund ist das Haupteingangstor zu unserem Körper und gleichzeitig der wohl schmutzigste Ort in unserem Organismus. Tausende von Viren, Bakterien und Krankheitserregern sammeln sich in der Mundhöhle und gelangen – wenn sie nicht richtig gereinigt wird – über die Blutgefäße in den gesamten Körper und verursachen Krankheiten.

Die Zunge ist außerdem ein wichtiger Teil unseres Verdauungssystems. Über sie scheidet der Körper Giftstoffe aus. Durch regelmäßiges Reinigen kannst du Mundhöhle und Zunge ganz einfach von Viren, Bakterien und Toxinen befreien und den Körper somit entgiften. Hier kommen Ölziehen und Zungenschaben ins Spiel.

Was bedeutet Ölziehen?

Ölziehen (im Englischen Oil Pulling genannt) ist kein neuartiger Instagram Trend, sondern eine jahrhundertealte Heilmethode aus der ayurvedischen Lehre des Lebens. Beim Ölziehen werden Mundraum, Zahnfleisch, Zahnzwischenräume und Zunge mehrere Minuten lang mit einem hochwertigen Pflanzenöl durchgespült. Dadurch werden die Speicheldrüsen angeregt und schädliche Stoffe aus dem Körper herausgezogen.

Ölziehen Sesamöl

Was bewirkt Ölziehen?

Durch das Hin- und Herbewegen des Öls, werden Schadstoffe aus der Mundschleimhaut gezogen und im Öl gebunden. Das sorgt nicht nur für ein sauberes Mundgefühl, sondern es entgiftet den gesamten Organismus, beseitigt kariesverursachende Säuren, nährt das Zahnfleisch und beugt dadurch Zahnfleischentzündungen und -rückbildungen sowie unangenehmen Mundgeruch vor.

Darüber hinaus kann regelmäßiges Ölziehen sogar Krankheiten vorbeugen und heilen, denn Keime und andere Krankheitserreger haben es durch die Reinigung schwerer über die Schleimhäute in den Körper einzudringen. Das wirkt sich zum Beispiel auf die Darmflora und somit auf jegliche Darmerkrankungen aus.

Welche Öle eignen sich zum Ölziehen?

Im Ayurveda wird traditionell Sesamöl fürs Ölziehen verwendet. Das ist auch das Öl, mit dem ich persönlich am besten klarkomme. Um das für dich am besten geeignetste Öl zu finden, probiere einfach verschiedene Sorten Speiseöl aus.

Ganz wichtig ist, dass du dich für ein natives (kaltgepresstes), hochwertiges Öl in Bio-Qualität entscheidest. Verwendest du ein qualitativ schlechteres Öl, das bei der Herstellung zu stark erhitzt wurde, kann es passieren, dass sich schädliche Rückstände im Öl befinden, die du beim Ölziehen deinem Körper zuführst.

Wer ein besonders nachhaltiges Öl verwenden möchte, sollte außerdem darauf achten, dass es aus regionalem Anbau stammt. Folgende Öle eignen sich zum Ölziehen:

Sonnenblumenöl hat einen sehr milden Geschmack und ist besonders nachhaltig, da es aus Deutschland bezogen werden kann. Der einzige Nachteil ist, dass Sonnenblumenöl relativ schnell ranzig wird. Einmal geöffnet, solltest du die Flasche deshalb vor Licht und Wärme schützen und innerhalb eines Monats aufbrauchen.

➸ Auch kaltgepresstes Olivenöl kann verwendet werden, wird aber ebenfalls relativ schnell ranzig und sollte innerhalb eines Monats aufgebraucht werden. Mir schmeckt das Öl zudem zu sehr nach Essen.

➸ Sesamöl hat dagegen einen relativ neutralen, warmen und leicht nussigen Geschmack. Es enthält wertvolle Antioxidantien, die das Immunsystem stärken, wirkt antibakteriell und entzündungshemmend. Sesamöl ist deshalb vor allem bei Zahnfleischproblemen zu empfehlen.

➸ Kokosöl ist grundsätzlich eines meiner Lieblingsöle. Ich verwende es für Haut und Haare, zum Backen und Kochen. Auch beim Ölziehen schmeckt es sehr angenehm und hat ebenfalls eine antibakterielle Wirkung. Die beiden Nachteile von Kokosöl sind allerdings, dass es im kalten Zustand fest wird und sich die Konsistenz erst im Mund verändert (was viele Menschen ekelhaft finden) und zweitens hat Kokosöl aufgrund der weiten Transportwege die schlechteste Klimabilanz aller genannten Öle.

Hanföl kann dagegen aus Deutschland bezogen werden und schmeckt nicht allzu intensiv. Ich nehme es deshalb ebenfalls gerne zum Ölziehen.

➸ Falls dir der Einstieg mit Speiseöl besonders schwer fällt, kann ich dir die speziell fürs Ölziehen angefertigte Ölmischung von Bio Planete ans Herz legen. Hier wurden Sonnenblumen-, Sesam- und Kokosöl mit ätherischen Essenzen wie Myrrhe, Niaouli, Thymian und Nelke vermischt. Diese wirken antibakteriell und das Ganze schmeckt sehr frisch – fast wie eine Mundspülung. Ich habe die Ölmischung erst vor kurzem ausprobiert und war mega begeistert. Der einzige Nachteil ist der Preis, weshalb ich schnell wieder zu normalem Bio-Sesamöl gewechselt bin.

Öl richtig entsorgen

Da durch das Ölziehen Giftstoffe gebunden werden, solltest du es nach der Anwendung auf gar keinen Fall  runterschlucken oder damit gurgeln, denn so würden die Stoffe wieder in deinen Kreislauf geraten und du erreichst das Gegenteil des gewünschten Reinigungseffekts.

Auch im Waschbecken oder in der Toilette hat das Öl nichts zu suchen, denn erstens kann es den Abfluss verstopfen und zweitens gelangen die Toxine so in den Wasserkreislauf. Spucke das Öl am besten nach der Anwendung in ein Schraubglas. Wenn es nach einigen Wochen voll ist, kannst du es über einen Ölabscheider entsorgen. Kleinere Mengen dürfen auch in den Restmüll.

Das verbrauchte Öl ist übrigens milchig weiß. Das liegt daran, dass das Öl während des Spülens im Mund emulgiert. Das heißt, die im Speichel enthaltenen Stoffe spalten das Fett im Öl auf, wodurch die milchige Färbung entsteht.

Ölziehen Reste entsorgen

Reste richtig entsorgen

Was du zum Ölziehen wissen solltest

Wann sollte man Ölziehen?

Da sich vor allem über Nacht viele Krankheitserreger wie Viren und Bakterien, aber auch Abfallstoffe über die Mundschleimhaut im Mund ansammeln, ist das Ölziehen morgens gleich nach dem Aufstehen auf nüchternen Magen besonders effektiv.

Wie lange sollte man Ölziehen?

Es gibt unterschiedliche Meinungen darüber, wie lange du das Öl im Mund behalten solltest. Anfängern reichen oft schon fünf Minuten aus. Um eine optimale Wirkung zu erzielen, empfehlen ganzheitliche Experten jedoch zwanzig Minuten. So hat das Öl genügend Zeit, in die Zahnzwischenräume zu gelangen und Schadstoffe zu lösen.

Wirksamkeit steigern

Ätherische Öle haben kraftvolle antibakterielle, antivirale und antifungale Eigenschaften und können die Wirksamkeit des Ölziehens stark erhöhen. Wer sich ein bisschen mit ätherischen Ölen auskennt, kann einfach ein paar Tropfen zum Basisöl dazu geben. Wichtig ist auch hierbei, dass die Öle 100% naturrein sind und eine hochwertige Bio-Qualität haben. Folgende ätherische Öle eigenen sich besonders gut als Zugabe beim Ölziehen:

➸ Pfefferminze schmeckt frisch und hilft gegen Kopfschmerzen

➸ Lavendel wirkt beruhigend und hilft gegen Nervosität

➸ Anis und Fenchel befreien die Schleimhäute

➸ Teebaumöl desinfiziert und hilft gegen Entzündungen

Erstverschlimmerung

Falls du das Ölziehen noch nie ausprobiert hast, kann es zu Beginn zu einer sogenannten Reinigungskrise kommen. Diese äußert sich entweder mit Kopfschmerzen oder Symptomen ähnlich einer beginnenden Erkältung. Das ist jedoch ein gutes Zeichen, denn damit zeigt der Körper, dass er sich von Giftstoffen befreit. Die Selbstheilungskräfte sind nun aktiv. Breche das Ölziehen deshalb auf keinen Fall ab, sondern reduziere erst mal die Häufigkeit.

Ölziehen mit Amalgamfüllungen

Ein paar Mal wurde ich bereits gefragt, ob man das Ölziehen auch mit alten Amalgamfüllungen durchführen sollte. Ich bin kein Experte auf diesem Gebiet, habe aber schon mehrmals gelesen, dass sich Quecksilber aus den Zahnfüllungen lösen könnte. Eine zuverlässige Quelle, die dafür oder dagegen spricht, kann ich dir leider nicht nennen. Informiere dich deshalb unbedingt bei einer/m Fachfrau/mann.

Fünf Tipps für Anfänger

Anfangs kann es große Überwindung kosten, gleich nach dem Aufstehen Öl in den Mund zu nehmen. Aber keine Sorge, du gewöhnst dich schnell ans Ölziehen und schon nach wenigen Wochen ist es wahrscheinlich aus deiner täglichen Morgenroutine gar nicht mehr wegzudenken. Hier kommen meine Tipps, um dir den Einstieg ins Ölziehen zu erleichtern:

#1 Verwende dein Lieblingsöl 

Wähle zum Einstieg ein Öl, das du gerne magst. Wenn dir der Konsistenzwechsel im Mund nichts ausmacht, empfehle ich dir Kokosöl für den Anfang. Das schmeckt besonders gut.

#2 Kleinere Ölmenge

Falls dir ein Esslöffel Öl zu viel ist, beginne zunächst mit einer kleineren Menge und gewöhne dich langsam an das Ritual. Selbst ein Teelöffel Öl hat bereits eine hervorragende Wirkung und der Mund ist damit nicht gleich so voll.

#3 Steigere die Zeit langsam

Lege dich anfangs nicht auf eine bestimmte Zeit fest und beginne vielleicht erst einmal mit drei Minuten. Fühlst du dich damit wohl, kannst du die Zeitspanne des Ölziehens kontinuierlich bis auf zwanzig Minuten ausdehnen.

#4 Lenke dich ab

Während du das Öl durch die Zähne ziehst, kannst du zum Beispiel unter die Dusche springen, deine Haare föhnen, aufräumen, das Frühstück vorbereiten, eine To Do Liste für den Tag schreiben, das Bett machen, Wäsche waschen oder andere Dinge erledigen. Das lenkt vom Gedanken an das Öl im Mund ab und spart Zeit, denn am Morgen muss es ja oftmals schnell gehen.

#5 Ölmischung für den Einstieg

Falls es dich zu viel Überwindung kostet, Speiseöl in den Mund zu nehmen, probiere doch mal die Ölmischung von Bio Planete aus. Sie enthält Sonnenblumen-, Sesam- und Kokosöl sowie ätherische Essenzen wie Myrrhe, Niaouli, Thymian und Nelke. Das Öl schmeckt fast wie eine erfrischende Mundspülung, ist allerdings auch relativ teuer. 

Zungenschaben

In der alternativen Heilmedizin gilt die Zunge als Spiegel der Innenwelt. Ihr Zustand sagt extrem viel über die Verdauung, das Wohlbefinden und die Gesundheit des Körpers aus. Selbst erhöhter Stress, chronische Erschöpfung, ungesunde Ernährung oder übermäßiger Alkoholkonsum können anhand des Zungenbelages abgelesen werden. So färbt sich die Zunge zum Beispiel weißlich, gelblich oder sogar leicht gräulich und/oder riecht unangenehm säuerlich.

Im Belag, der sich auf der Zunge absetzt, befinden sich jede Menge Abfallprodukte des Körpers. Auch Viren, Bakterien und Keime setzen sich hier ab. Um die Zunge von diesen Rückständen zu befreien, muss sie regelmäßig gereinigt werden. Und das funktioniert am besten durchs Zungenschaben.

Welche Wirkung hat das Zungenschaben?

Durch das Reinigen der Zunge werden Giftstoffe entfernt, die Zunge wird wieder rosa, die Geschmacksnerven werden verbessert und Mundgeruch wird vorgebeugt. Da die Zunge bereits zum Verdauungssystem gehört, wirkt sich ihre regelmäßige Reinigung auch positiv auf die Verdauung aus.

Wie funktioniert Zungenschaben?

Für das Reinigen der Zunge benötigst du zunächst einen Zungenschaber, den du für ein paar Euro in Drogeriemärkten, Bioläden oder Reformhäusern kaufen kannst. Manche nutzen auch einen Teelöffel. Ich persönlich bevorzuge allerdings einen Schaber.

Die Anwendung ist sehr einfach: Setze den Schaber hinten an der Zunge an (nicht so weit, dass der Brechreiz ausgelöst wird) und ziehe ihn mehrmals (etwa 5-7 Mal) bis zur Zungenspitze. Übe dabei einen sanften Druck aus und spüle den Schaber zwischendurch mit warmem Wasser ab, um ihn von Bakterien zu befreien. Spüle anschließend den Mund aus.

Wann wird das Zungenschaben angewendet?

Ich reinige meine Zunge zweimal täglich. Einmal in Verbindung mit dem Ölziehen am Morgen und einmal vor dem Zähneputzen am Abend. Bei der Reihenfolge der Anwendung scheiden sich übrigens die Geister. Ich persönlich habe schon oft mit dem Ölziehen begonnen, danach die Zunge gereinigt und anschließend die Zähne geputzt.

Im traditionellen Ayurveda wird meistens empfohlen, mit dem Ölziehen anzufangen. Egal welche Reihenfolge du favorisierst, das Wichtigste ist: Do it!

Mundhygiene Schritt für Schritt

  1. Reinige die Zunge mit einem Zungenschaber von hinten nach vorne. Spüle den Schaber zwischendurch gründlich ab.
  2. Nimm einen Esslöffel Öl in den Mund.
  3. Spüle damit etwa zwanzig Minuten kräftig die gesamte Mundhöhle. Ziehe das Öl dabei immer wieder durch die Zähne.
  4. Spucke das weiß gewordene Öl in ein Glas.
  5. Spüle den Mund mehrmals mit warmem Wasser aus.
  6. Säubere die Zahnzwischenräume ggf. mit Zahnseide.
  7. Putze die Zähne.

Führst du dieses Ritual täglich durch, kannst du schon nach kurzer Zeit beobachten, dass der Belag auf deiner Zunge verschwindet und der Körper entgiftet wird. Glaub mir, sobald du die ersten positiven Effekte der morgendlichen Mundhygiene spürst, willst du nie wieder ohne Ölziehen und Zungenschaben in den Tag starten.

Weitere Tipps zur Mundhygiene

Zahnbürste

Nicht nur um Plastik einzusparen, sondern auch um zu verhindern, dass kleine Plastikpartikel in den Körper gelangen, verwende ich biologisch abbaubare Zahnbürsten aus Bambus oder Holz. Bambus ist ein extrem schnell nachwachsender Rohstoff, der in seinem Ursprungsland China ganz ohne Düngemittel wächst – je nach Art bis zu einem Meter pro Tag.

Zwar verursachen die Transportkosten wiederum CO2, würde Bambus jedoch in Europa angebaut, müsste man Düngemittel verwenden, das sich dann im Endprodukt wiederfinden würde. Bambuszahnbürsten sind zudem in Altpapierschachteln verpackt.

Ölziehen Mundhygiene Zahnpflege

Bambuszahnbürste

Zahnseide

Vor dem Zähneputzen verwende ich eine vegane, kompostierbare und plastikfreie Zahnseide von Chinchilla, die aus 100% Maisstärke hergestellt wird. Sie ist mit natürlichem Candelillawachs gewachst, das ökologisch und schonend aus den Blättern des Candelilla-Busches gewonnen wird. Die Zahnseide ist frei von Kunststoffen und eine ressourcenschonende Alternative zu herkömmlicher Nylon-Zahnseide.

Zahnpasta im Glastigel

Sogar bei der Zahnpasta bin ich mittlerweile auf eine natürliche, plastikfreie Alternative von der zertifizierten Naturkosmetikmarke Ben & Anna umgestiegen. Die Zahnpasta ist vegan und tierversuchsfrei, enthält weder Parabene noch Mikroplastik und kommt im recyclebaren Glastiegel. Sie wird ganz einfach mit dem beigefügten Holzspatel entnommen und auf die Zahnbürste auftragen.

Nachhaltige Zahnpasta Glas


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2 Kommentare
  1. Antworten

    Jessica

    30. April 2020

    Hallo Julia,
    vielen Dank für diesen tollen Blogpost.🙏🏼💚
    Ich hatte mal vor 10/15 Jahren mit Ölziehen begonnen und es eine Weile praktiziert, aber es irgendwann eingestellt… Allerdings habe ich jetzt beim Lesen gemerkt, dass es wohl recht kurz war. Ich habe nie länger als 5 Minuten Öl gezogen 🤭
    Ich habe immer Olivenöl genommen und fand es ganz angenehm, liebe Olivenöl aber auch sehr.
    Ich werde damit definitiv wieder beginnen 😍

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WILLKOMMEN ♡

Hey, ich bin Julia,

Reisebloggerin, Fotografin und Autorin der Bücher »Fernweh« und »Wie uns Reisen glücklich macht«. Auf globusliebe findest du wertvolle Reisetipps, die nicht in jedem Reiseführer stehen – sei es für Deutschland oder die Ferne. Da mein Herz nicht nur fürs Reisen, sondern auch für die Erhaltung unseres wundervollen Planeten schlägt, bekommen nachhaltige Themen hier einen immer größeren Fokus.

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