Kurzer Inka Trail nach Machu Picchu: Tagestour ohne Zelten
Du möchtest den berühmten Inka Trail zum Weltwunder Machu Picchu wandern, hast aber keine vier Tage Zeit, möchtest nicht zelten oder die Permits für die klassische Tour sind bereits ausgebucht? Dann ist eine Tagestour auf dem kurzen Inka Trail genau das Richtige für dich.
In diesem Artikel zeigen wir dir, wie du deine Tageswanderung nach Machu Picchu planst und geben dir alle wichtigen Tipps und Infos zur Anreise, Buchung, Höhenkrankheit, Gepäck und Kosten an die Hand.
Was ist der Inka Trail?
Der Inka Trail (Camino Inca) ist eine anspruchsvolle, mehrtägige Wanderung in Peru, die auf alten Inka Pfaden durch die Anden zur geheimnisvollen Ruinenstadt Machu Picchu führt. Die klassische Route dauert vier Tage. Du überquerst dabei drei Gebirgspässe, passierst Schluchten mit tropischer Vegetation, Regenwälder, Wasserfälle sowie historische Stätten wie Wiñay Wayna.
Übernachtet wird in Zelten in ausgewiesenen Camps entlang der Strecke. Da der Inka Trail die beliebteste Wanderung in Südamerika ist, solltest du dich frühzeitig um eine Anmeldung kümmern. Die Wanderung ist ausschließlich mit einem zertifizierten Guide sowie einer im Voraus gebuchten Genehmigung möglich.
Der Inka Trail auf einen Blick
- Dauer: Klassisch 4 Tage/ 3 Nächte, kürzere Variante möglich
- Gesamtlänge: ca. 45 Kilometer (klassische Route)
- Höhe: Pässe bis über 4.200 Meter
- Highlights: Inka Ruinen (Runkurakay, Sayacmarca, Wiñay Wayna), Sonnentor Inti Punku, abwechslungsreiche Landschaften und Machu Picchu
- Zugang: Nur mit zertifiziertem Guide und Permit möglich (500 Personen pro Tag), ca. 6 Monate im Voraus buchbar
- Beste Reisezeit: April bis Oktober (Februar geschlossen für Wartung)
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Kurzer Inka Trail nach Machu Picchu - Das Beste an einem Tag
Hast du keine Lust aufs Zelten? Ist dir die Tour über drei Gebirgspässe zu anstrengend? Hast du nicht genügend Zeit für eine viertägige Wanderung, möchtest aber trotzdem den Zauber des Inka Trails erleben?
Dann ist eine kürzere Variante auf dem sogenannten kurzen Inka Trail genau das Richtige für dich. Du läufst hierbei die letzte Etappe des Weges und kommst trotzdem, wie alle anderen, am heiligen Sonnentor Inti Punku an und kannst anschließend die Ruinenstadt Machu Picchu besuchen.
Der kurze Inka Trail im Überblick
- Du läufst "nur" die letzte Etappe des Inka Trails. Die Wanderung ist 13 Kilometer lang.
- Du musst nicht in Zelten übernachten und erlebst trotzdem den Zauber des Inka Trails.
- Du kommst am späten Nachmittag in Macchu Picchu an.
- Du übernachtest in einem Hotel in Aguas Calientes und kannst am nächsten Morgen noch einmal in aller Früh mit dem Bus nach Maccu Picchu fahren.
- Ein Permit ist auch für den kurzen Inka Trail nötig.
- Da du auch den kurzen Inka Trail nicht ohne lizensierten Guide gehen darfst, empfehlen wir, deine Wanderung als Komplettpaket hier zu buchen: Kurzer Inka Trail inkl. Panoramazug
Das erwartet dich auf dem kurzen Inka Trail nach Machu Picchu
1. Ausgangspunkt für den kurzen Inka Trail
Der Ausgangspunkt für die Tageswanderung auf dem kurzen Inka Trail ist Cusco. Hier lässt du dein Hauptgepäck zurück (weitere Infos dazu weiter unten in diesem Beitrag) und fährst früh morgens ins Heilige Tal nach Ollantaytambo. Vom Bahnhof geht es etwa 1,5 Stunden mit dem Zug (z.B. Inca Rail) bis zum Kontrollpunkt bei Bahnkilometer 104. Dieser liegt auf einer Höhe von rund 2.200 Metern.
Allein die Zugfahrt durch das Heilige Tal, entlang des Río Urubamba und immer tiefer in den Dschungel hinein ist ein echtes Erlebnis. Der Inca Rail ist ein Panoramazug mit großen Fenstern und einer leicht nostalgischen Atmosphäre. Er ist die perfekte Einstimmung auf das Abenteuer.
2. Inka Trail Tagestour ab Kilometer 104
Am Kontrollpunkt KM 104 werden dein Reisepass und deine Genehmigung für den Inka Trail geprüft. Um den Weg und die Natur zu schützen, werden täglich maximal 500 Personen inklusive Guides zugelassen.
Ohne Check-in darfst du nicht auf den Trail. Wichtig ist, dass du den Reisepass dabei hast, mit dem du deinen Permit einige Monate im Voraus gebucht hast. Nach der Kontrolle kann die Tageswanderung nach Machu Picchu beginnen.
3. Die Inka Ruinen von Chachabamba
Der erste Höhepunkt auf dem kurzen Inka Trail sind die Ruinen von Chachabamba, die du bereits nach zehn Minuten Gehzeit erreichst. Umgeben von üppig grüner Vegetation liegen sie direkt am Wanderweg und wirken fast so, als würde der Dschungel sie langsam zurückerobern.
Die Stätte wurde vermutlich von den Inka als ritueller Ort genutzt, an dem Pilger vor dem weiteren Weg nach Machu Picchu eine Reinigung oder Waschung durchgeführt haben. Unser Guide bezeichnet Chachabamba als eine Art „Purification Spot“, an dem man sich symbolisch auf die heilige Stadt Machu Picchu vorbereitet hat.
4. Wanderung durch den Regenwald
Nach den Ruinen von Chachabamba wird die Landschaft noch wilder und grüner. Der Inka Trail führt vorbei an Wasserfällen, durch dichten Regenwald, über unzählige Treppenstufen und steinige Passagen, immer wieder bergauf und bergab.
Während der Wanderung wirst du stets mit atemberaubenden Ausblicken auf die umliegende Bergwelt und den Río Urubamba, der sich weit unten durchs Tal schlängelt, belohnt. Am Wegesrand wachsen gigantische Bäume, tropische Pflanzen sowie eine Vielzahl von leuchtenden Orchideen.
5. Wiñay Wayna Ruinen
Nach etwa drei bis vier Stunden erreichst du die beeindruckenden Inka Ruinen Wiñay Wayna auf 2.650 Metern Höhe. Sie sind terrassenförmig angeordnet und schmiegen sich an einen steilen Berghang, als würden sie direkt aus dem Dschungel herauswachsen.
In der indigenen Sprache Quechua bedeutet Wiñay Wayna „für immer jung“. Die Anlage besteht aus mehreren Bereichen. Landwirtschaftliche Terrassen, Wohnbereiche und rituelle Plätze sind durch steinerne Wege und Treppen miteinander verbunden.
Unserer Meinung nach ist diese Stätte ähnlich faszinierend wie Machu Picchu, aber weitaus weniger überfüllt. Die meisten Wandergruppen legen hier eine Mittagspause mit Lunch ein.
6. Sonnentor Inti Punku
Das Erreichen des Sonnentors Inti Punku ist einer der emotionalsten und magischsten Momente des gesamten Inka Trails und gleichzeitig der Punkt, an dem du nochmal alles geben musst. Das mit Abstand anstrengendste Stück der Wanderung wartet nämlich auf den letzten Metern vor dem Sonnentor.
Die steilen Treppenstufen bringen dich garantiert ins Schwitzen. Aber ganz ehrlich, wäre es ja auch langweilig, wenn du hier gemütlich angeschlappt kommen würdest. Die besten Ausblicke auf dem Inka Trail muss man sich schließlich erkämpfen.
Oben angekommen solltest du dir erst mal eine Verschnaufpause gönnen, denn du stehst nun am Eingangstor zum Weltwunder Machu Picchu auf 2.750 Metern Höhe und blickst zum ersten Mal auf die legendären Inka Ruinen und die beiden ikonischen Berge Huayna Picchu und Huchuy Picchu. Die Menschen, die durch die Anlage laufen, wirken von hier oben wie ein kleines Ameisenvolk.
Nach dem Sonnentor Inti Punku sind es dann noch etwa 30 Minuten bis zur Tempelanlage. Der Weg führt leicht bergab. Jetzt kommt das große Finale.
7. Weltwunder Machu Picchu
Nach insgesamt 13 zurückgelegten Kilometern kommst du mit müden Beinen in der Ruinenstadt Machu Picchu an. Obwohl sich tausende Menschen über die schmalen Wege drängeln und das Licht nicht gerade die besten Bedingungen zum Fotografieren bietet, ist dieser Moment absolut magisch.
Egal wie oft du Machu Picchu bereits auf Bildern gesehen hast: Einmal im Leben selbst an diesem Ort zu stehen, ist ein berauschendes Gefühl, das du so schnell nicht vergessen wirst. Die Abgeschiedenheit des Ortes mitten in den peruanischen Anden, sowie die Bauwerke, die die Inka hier vor so vielen Jahren erschaffen haben, sind unglaublich beeindruckend.
8. Übernachtung in Aguas Calientes
Nach einem ersten kurzen Besuch der Inkastadt geht es mit dem Bus nach Aguas Calientes, auch Machu Picchu Town genannt. Die Kleinstadt liegt unterhalb von Machu Picchu auf etwa 2.060 Metern Höhe. Das Ticket für die Busfahrt ist in der Regel in deinem Komplettpaket enthalten.
In Aguas Calientes erwarten dich Restaurants und Cafés, kleine Supermärkte, jede Menge Souvenir Shops sowie heiße Quellen, in denen du deine müden Beine entspannen kannst. Du übernachtest meist in einem einfachen Mittelklasse-Hotel. Bei uns war es das Hotel Inti Punku.
Unsere Reisetipps sind für dich kostenlos. Helfen sie dir? Inspirieren sie dich? Sparen sie dir wertvolle Zeit bei der Reiseplanung? Dann lade uns als kleines Dankeschön doch gerne auf einen Kaffee ein!
9. Erkundung von Machu Picchu
Am nächsten Morgen geht es noch einmal mit dem Bus nach Machu Picchu, um die Stadt der Inka in Ruhe zu erkunden. Im Rahmen einer Führung kannst du die einzelnen Bauwerke besichtigen und erfährst spannende Hintergrundinfos zu einem der berühmtesten Orte Südamerikas.
1983 wurde Machu Picchu von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt und gilt außerdem als eines der sieben neuen Weltwunder. Besonders faszinierend ist die Bautechnik, die die Inka angewandt haben. Tonnenschwere Steine wurden von Menschenhand millimetergenau aufeinander geschichtet und halten bis heute ganz ohne Mörtel.
Mythos Machu Picchu
Rund um Machu Picchu ranken sich unzählige Legenden. Bis heute konnte jedoch nicht eindeutig geklärt werden, wofür die Anlage ursprünglich genutzt wurde. Forscher vermuten, dass Machu Picchu im 15. Jahrhundert als königliches Anwesen und Rückzugsort des Inka Herrschers Pachacútec diente, möglicherweise mit zusätzlicher religiöser Bedeutung.
Wichtige Infos und Tipps zum kurzen Inka Trail
Damit du weniger Zeit in die Reiseplanung stecken musst und deine Wanderung auf dem Inka Trail gut vorbereitet starten kannst, haben wir hier die wichtigsten Infos und praktischen Tipps für dich gesammelt.
Wie lange braucht man für den Inka Trail?
Wer den kompletten Inka Trail wandern möchte, muss vier Tage (drei Nächte) für die klassische Route einplanen. Für den kurzen Inka Trail musst du zwei Tage (eine Nacht) einplanen.
Ist der Inka Trail schwierig?
Der Inka Trail ist eine anspruchsvolle Trekkingtour. Technisches Geschick oder Kletterkenntnisse sind zwar nicht erforderlich, aber du solltest dich auf lange Wanderstrecken, tausende unebene Steinstufen und auf die Höhe einstellen. Eine gute Kondition ist Voraussetzung. Selbst trainierte Wanderer sind oftmals überrascht, wie anstrengend das lange Treppensteigen in der Höhe ist.
Wann ist die beste Reisezeit für den Inka Trail?
Die beste Zeit für eine Wanderung auf dem Inka Trail ist die Trockenzeit zwischen April und Oktober. Als Hauptsaison gelten die Monate Juni, Juli und August. Wir sind den kurzen Inka Trail im August gelaufen.
Wer den größten Massenansturm in der Ruinenstadt Machu Picchu umgehen möchte, sollte die Nebensaison in den Monaten April und Mai oder September und Oktober wählen. Im Februar ist der Inka Trail wegen Wartungsarbeiten geschlossen.
Kann man den Inka Trail auch ohne Guide gehen?
Nein, den Inka Trail kann man nicht ohne lizenzierten Guide wandern. Eine Genehmigung ist zwingend erforderlich und muss etwa sechs Monate im Voraus gebucht werden. Gleiches gilt für den kurzen Inka Trail.
Muss ich auf dem Inka Trail mit Höhenkrankheit rechnen?
Wer den gesamten viertägigen Inka Trail wandert, passiert Pässe von über 4.200 Metern Höhe. Hier kann es passieren, dass dich die Höhenkrankheit trifft. Sie hat ähnliche Symptome wie die Seekrankheit und kann grundsätzlich jeden erwischen. Um Kopfschmerzen, Schwindel, Übelkeit und Müdigkeit zu vermeiden, solltest du dich vor Beginn der Wanderung an die Höhe gewöhnen. Gib deinem Körper ein bis zwei Tage Zeit, um sich zu akklimatisieren. Das kannst du wunderbar in Cusco machen, denn die Stadt liegt auf 3.399 Metern.
Entscheidest du dich für eine Tagestour auf dem kurzen Inka Trail, startest du auf 2.200 Metern und steigst bis auf 2.650 Meter rauf. Das ist deutlich niedriger als Cusco. Trotzdem kann es passieren, dass dir die Höhe leichte Probleme bereitet. Achte deshalb darauf, viel Wasser zu trinken, Pausen einzulegen und dich nicht zu überfordern. Hör auf deinen Körper.
Wo lasse ich mein Gepäck während der Wanderung auf dem Inka Trail?
Während der Wanderung bleibt dein Hauptgepäck in der Unterkunft in Cusco. Die Hotels sind auf solche Touren eingestellt und bieten sichere Abstellräume. Für die eine Nacht in Aguas Calientes wird dir von deinem Anbieter eine kleine Tasche zur Verfügung gestellt, die während der Wanderung ins Hotel transportiert wird.
Hier hast du im Idealfall nur eine Zahnbürste, Schlafsachen, Ladekabel und Wechselkleidung gepackt. Alles Weitere nimmst du in einem Tagesrucksack mit auf den Inka Trail.
Was muss ich für die Wanderung auf dem Inka Trail mitbringen?
Für die Inka Trail Tagestour solltest du vor allem leicht und sinnvoll packen. Das Wichtigste sind dein Reisepass, ausreichend Trinkwasser, Kamera oder Smartphone und gute Wanderschuhe, denn du läufst viele Stufen und steinige Wege.
Nimm außerdem Snacks, Sonnenschutz, eine Kopfbedeckung, eine Regenjacke oder einen Poncho und ein gutes Mückenspray mit. Praktisch sind auch eine kleine Reiseapotheke sowie eine Powerbank, falls du viel filmen oder fotografieren möchtest.
Wie lange im Voraus muss ich den Inka Trail buchen?
Um den Inka Trail, die umliegende Landschaft sowie die Ruinen auf dem Weg zu schützen, werden die Genehmigungen für die Wanderung auf 500 Personen pro Tag begrenzt. Die Guides sind bei dieser Anzahl bereits eingerechnet.
Da die Nachfrage nach dem beliebtesten Wanderweg Südamerikas extrem hoch ist, solltest du deine Tour mindestens sechs Monate im Voraus planen und buchen. Das gilt vor allem für die Hauptsaison.
Wo kann ich den kurzen Inka Trail buchen?
Um Kosten zu sparen und den Planungsaufwand zu minimieren, empfehlen wir ein Komplettpaket für deine Wanderung auf dem kurzen Inka Trail zu buchen.
Das enthält in der Regel den Transfer von Cusco nach Ollantaytambo, das Zugticket zum Startpunkt der Wanderung, die Genehmigung für den Inka Trail, den professionellen Guide, ein Lunchpaket, das Eintrittsticket für Machu Picchu, die Bustickets für Hin- und Rückfahrt nach Aguas Calientes sowie die Übernachtung im Hotel in Aguas Calientes inklusive Frühstück.
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Wo kann ich nach der Wanderung übernachten?
Kommst du am späten Nachmittag über den kurzen Inka Trail in Machu Picchu an, nimmst du am besten den Bus nach Aguas Calientes, auch Machu Picchu Town genannt. Das Ticket für die Busfahrt ist in der Regel in deinem Komplettpaket enthalten. Falls nicht, kostet es 12 US Dollar.
In Aguas Calientes erwarten dich viele Restaurants, Cafés, kleine Supermärkte und jede Menge Souvenir Shops sowie heiße Quellen, in denen du deine müden Beine entspannen kannst. Als Übernachtungsmöglichkeit können wir das einfache Hotel Inti Punku empfehlen, das nur wenige Meter vom Bahnhof entfernt liegt.
Lohnt es sich Machu Picchu zwei Mal zu besuchen?
Unserer Meinung nach lohnt es sich sehr, am Morgen nach der Wanderung auf dem Inka Trail noch einmal mit dem Bus nach Machu Picchu zu fahren. Gründe dafür gibt es einige. Zum einen kommst du beim Wandern erst am späten Nachmittag in Machu Picchu an. Bis zur Schließung der Anlage bleibt dir nicht viel Zeit, um das Weltwunder in Ruhe auf dich wirken zu lassen oder die Ruinen zu besichtigen. Außerdem ist Machu Picchu zu dieser Tageszeit restlos überfüllt und versprüht nur wenig Charme.
Am nächsten Morgen solltest du in aller Frühe (am besten noch vor Sonnenaufgang) aufbrechen, um die wahre Magie Machu Picchus zu erleben. Zu dieser Zeit hast du die besten Chancen auf stimmungsvolles Licht und Nebel. Hätten wir einen solchen Morgen nicht erlebt, wären wir wohlmöglich von Machu Picchu enttäuscht gewesen.
Übernachtest du in Aguas Calientes, kannst du ab 5 Uhr morgens einen der Busse nehmen, die im 5-Minuten-Takt zur Ruinenstadt fahren. Stell dich am besten schon früh in die Schlange und kalkuliere lange Wartezeiten ein. Die Hin- und Rückfahrt kostet insgesamt 24 US Dollar.
Gibt es Alternativen zum Inka Trail?
Ja, es gibt mehrere tolle Alternativen zum Inka Trail, die nicht nur dann interessant sind, wenn du kein Permit mehr bekommst. Die bekanntesten Optionen sind:
- Lares Trek: 3-tägige Höhenwanderung von Lares nach Ollantaytambo über den 4.450 Meter hohen Ipsaycocha Pass. Dieser Trek ist wenig frequentiert und bietet faszinierende Einblicke in das Leben der peruanischen Landbevölkerung. Der Nachteil: Du kommst nicht wie beim Inka Trail direkt in Machu Picchu, sondern in Ollantaytambo an. Von dort geht es dann per Zug nach Aguas Calientes und mit dem Bus nach Machu Picchu.
- Salkantay Trek: Spektakuläre 4 bis 5-tägige Wanderung von Challacancha über den 4.630 Meter hohen Salkantay Pass bis nach Aguas Calientes. Auch bei dieser Wanderung kommst du nicht zu Fuß in Machu Picchu an. Der große Vorteil ist allerdings, dass der Salkantay Trek keine Zugangsbeschränkung hat und du somit kein Permit beantragen musst.
- Inka Jungle Trail: 4-tägiges Outdoor Abenteuer, das Wanderungen, Rafting, Mountainbiken und Ziplining miteinander kombiniert. Die Tour startet in Cusco und endet in Aguas Calientes. Das Highlight am Ende ist dann die Fahrt nach Machu Picchu.
Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit der Kommission zur Förderung von Exporten und Tourismus in Peru (PROMPERU).
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Großes Lob an eure Arbeit. Ich war letzten Monat in Peru habe aufgrund eurer Empfehlung den kurzen Inka Trail über euren Link bei Get Your Guide gebucht und war restlos begeistert. Machu Picchu sowohl am Nachmittag als auch am nächsten Morgen zu erleben war mein großes Highlight und den Moment, den ihr am Sonnentor Inti Punku beschreibt, habe ich ebenfalls als sehr magisch empfunden. Tolle Tour, wenn man keine Lust aufs Zelten hat und trotzdem auf dem berühmten Inka Trail wandern möchte.
Herzlichen Dank und alles Liebe für euch,
Yvonne
Liebe Yvonne,
danke, dass du dir die Zeit genommen hast, um uns ein Feedback zu schicken. Das bedeutet uns viel. Es freut uns riesig, dass dir die Tour auf dem kurzen Inka Trail gefallen hat und du mit dem Anbieter zufrieden warst. Für alle, die keine Lust aufs Zelten haben und das Beste an einem Tag erleben wollen, ist die Tour wirklich perfekt. Im nächsten Jahr wollen wir evtl. den Salkantay Trek wagen.
Ganz liebe Grüße,
Patrick & Julia
Vielen Dank für die guten Infos zur Tagestour. Genau danach habe ich gesucht. Ich habe Bedenken, dass ich die Wanderung konditionell nicht schaffe. Wie ist eure ehrliche Einschätzung bzgl. der Schwierigkeit? Wie fit muss man sein?
Gruß, Thorsten
Hi Thorsten,
freut uns, dass du genau nach sowas gesucht hast.
Die Inka Trail Tagestour ist kein gemütlicher Spazierganz, aber du musst auch kein Sportprofi sein. Die Strecke ist zwar “nur” 13 Kilometer lang, aber durch die vielen Stufen kann sie ordentlich in die Beine gehen, vor allem wenn du das nicht gewohnt bist. Wenn du schon längere Bergtouren gewandert bist, solltest du das schaffen. Du gehst ja auch zum Glück mit einem Guide und in der Gruppe und es werden immer wieder Pausen gemacht.
Wir hoffen, das hilft dir weiter und wünschen dir eine gute Zeit in Peru,
Patrick & Julia
Hallo Julia,
auch ich würde gerne diese Tageswanderung nach Machu Picchu machen. Geht das auch alleine ohne Führer?
Danke für die wertvollen Infos.
Anna
Hallo Anna,
den Inka Trail kann man nicht auf eigene Faust wandern. Du benötigst immer einen lizenzierten Guide, egal ob viertägige Tour oder Tageswanderung. Außerdem brauchst du eine Genehmigung, die weit im Voraus gebucht werden muss.
Alles Liebe und eine gute Zeit in Peru,
Julia
Hi Julia,
ich liebe Deinen Blog, vor allem Deine traumhaften Fotos lassen mich immer in eine andere Welt eintauchen. Ich selbst habe 2017 den Machu Picchu besuchen dürfen und er hat mich sofort in seinen Bann gezogen. Schon beeindruckend, was die Inka Kultur da auf die Beine gestellt hat. Dein Blogpost hat gerade nochmal meine Erinnerung an diese wunderbare Erfahrung geweckt und mir ein Lächeln auf die Lippen gezaubert. Danke dafür!
Liebste Grüße,
Joanna
Hallo Joanna,
herzlichen Dank für deine lieben Worte und das tolle Kompliment. Was die Inka dort oben in den Anden geleistet haben, hat mich tief beeindruckt. Diese Wege, die Mauern, diese Präzision und das alles in so einer Höhe. Absoluter Wahnsinn! Ich denke gerne an Machu Picchu und den Inka Trail zurück.
Viele Grüße,
Julia
Wenn man all diese wundervollen Fotos sieht und die Erzählungen dazu liest, möchte man am liebsten sofort in den nächsten Flieger steigen und sich auf die Reise machen. Der Inka Trail und Machu Picchu sind definitiv meine großen Wunschreiseziele und ich hoffe sehr, dass ich mir diesen Traum irgendwann einmal erfüllen kann.
Die Fotos sind wie immer wundervoll. Man kann gar nicht aufhören, sie sich anzusehen!
Liebste Grüße
Ivy
Liebe Ivy,
herzlichen Dank für deine lieben Worte. Der Inka Trail und Machu Picchu sind wirklich beeindruckend. Ich hoffe, dass du irgendwann die Möglichkeit hast, dir dieses Weltwunder mit eigenen Augen anzusehen.
Viele Grüße,
Julia