Hör auf zu träumen
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Hör auf zu träumen. Mach was!

Von
10. Mai 2015

Du träumst schon dein Leben lang davon, eine Weltreise zu machen? Du träumst von Freiheit und Abenteuer, von fremden Kulturen, exotischen Ländern und davon, einfach alles hinzuschmeißen und loszuziehen? Du möchtest unabhängig und frei leben, alle Kontinente entdecken und am liebsten die Welt umsegeln?

In deiner Traumwelt verkaufst du sämtlichen Besitz, kündigst deine Wohnung, deinen Job und packst deinen Rucksack. Du buchst dir ein One-Way Ticket ans andere Ende der Welt und haust einfach ab.

Im wirklichen Leben bist du Krankenpfleger, Lehrer, Immobilienverkäufer, Bänker oder Bäcker. Du arbeitest in einem modernen Büro, einem Altenheim, auf einer Baustelle oder sonstwo. Tag für Tag, Woche für Woche und Jahr für Jahr gehst du deinen Verpflichtungen nach, die dich eigentlich gar nicht glücklich machen. Du quälst dich mit Dingen, die dich nerven.

Du fühlst dich ausgebrannt, festgefahren oder gelangweilt. Deine Arbeit erfüllt dich nicht. Und trotzdem stehst du jeden verdammten Tag auf und gehst hin. Du bist gefangen in einem Hamsterrad. Und warum das alles? Weil du es musst.

STOP! Du MUSST gar nichts!

Niemand schreibt dir vor, wie du dein Leben zu leben hast, was du zu tun und zu lassen hast. Niemand entscheidet darüber, welchen Weg du einschlägst und niemand gestaltet deine Zukunft. Niemand außer dir.

DU ganz alleine bist für dein Glück, deine Träume, dein Leben verantwortlich. DU hast es in der Hand!

Tief im Inneren träumst du davon aufzubrechen und zu reisen. Warum tust du es nicht?

Schieb deine Träume nicht weiter auf, sondern lebe sie! JETZT!

“Ich würde ja gerne mehr reisen, aber mein Kind / Job / Geld….bla bla bla…Ich warte noch auf den richtigen Zeitpunkt.” Solche Sätze höre ich immer wieder. Schluss mit den faulen Ausreden! Es hat keinen Sinn auf den richtigen Moment zu warten. Den richtigen Moment gibt es nämlich nicht. Er ist jetzt! Worauf wartest du also noch?

Ich habe nie behauptet, dass es einfach ist, seinen Traum zu leben und seinen eigenen Weg zu gehen. Auch bei mir hat sich nicht alles wie von Zauberhand entwickelt. Ich musste meinen Arsch hochkriegen, ich musste Entscheidungen treffen, Probleme aus dem Weg räumen und mich meinen Ängsten stellen.

Vor allem musste ich mich immer wieder vor anderen Leuten rechtfertigen, vor Neidern und solchen, die meinten alles besser zu wissen. Ich musste mich durchbeißen und an meine Träume glauben.

Vom Träumer zum Macher werden?

Glaub mir, das funktioniert. Aber du musst auch etwas dafür tun. Ich garantiere dir, es wird niemand an deiner Haustür klingeln und fragen, ob du Lust auf eine wohlbehütete Weltreise hast. Eine ohne Risikio, ohne Veränderung, ohne Verantwortung.

Im Gegenteil: Du musst etwas riskieren, dich von Sicherheiten lösen, dich von Dingen trennen und Prioritäten setzen. Du musst an dir selber arbeiten, um deinen Traum zu verwirklichen.

Träume sind gut, doch sie zu leben ist besser. Gib jedem Tag die Chance ein Traum zu werden.

So viele Menschen träumen davon, aus ihrem Alltagstrott auszubrechen und etwas Neues zu beginnen. Sie sehnen sich nach Abenteuern, nach Reisen und Veränderungen. Doch gleichzeitig haben sie Angst vor dem Neuen, vor dem großen Risiko und auch vor der Veränderung selber.

Natürlich bringt das Verwirklichen deiner Träume oft ein gewisses Risiko mit sich, aber das ist es doch wert! Woher willst du sonst wissen, ob sich deine Träume realisieren lassen oder nicht, wenn du es erst gar nicht ausprobierst?

Wie du in meiner Liebeserklärung ans Reisen nachlesen kannst, bedeutet Langzeitreisen nicht immer nur zuckerschleckend von einem Paradies zum nächsten zu hüpfen, sondern Reisen ist oftmals eine Herausforderung, eine Zumutung und Überwindung. Reisen erfordert Mut und Veränderung und vor allem:

DEN ERSTEN SCHRITT!

Und dieser erste Schritt muss getan werden! Was hält dich davon ab ihn nicht zu gehen? Die Welt steht dir offen!

Niemals zuvor waren wir alle so frei wie wir es heute sind. Nur wenige Generationen vor uns, sah das mit der großen Freiheit noch ganz anders aus. Meine Großeltern konnten zum Beispiel nicht selbst entscheiden, welchen Beruf sie wählen und wo sie leben möchten. Sie hatten damals nicht die Möglichkeit die Welt zu bereisen und ihre Träume zu verwirklichen. Ihr Lebenslauf war quasi schon vorgegeben.

Heute genießen wir das große Glück völlig frei von gesellschaftlichen Zwängen und ohne Vorschriften unseren eigenen Weg gehen zu können. Wir haben das Privileg, darüber entscheiden zu dürfen, wo und wie wir leben möchten und vor allem ob wir glücklich sind oder nicht. Und trotzdem tun es so viele Menschen nicht. Warum nicht?

Wenn du auch zu diesen Menschen gehörst, die ihr Träume ständig aufschieben, dann trete dir jetzt in den eigenen Hintern! Raus aus der Komfortzone! Hör auf zu träumen. Mach was!

Brauchst du noch mehr Motivation, um endlich das zu tun, was DU willst?

 

 

 

 

 

 

 

Diese beiden Bücher verpassen dir den nötigen Arschtritt, um dein Leben selbst in die Hand zu nehmen.

Auf meiner Bucket List findest du außerdem jede Menge inspirierende Reiseziele. Schau mal rein. Wie ich alles hingeschmissen habe, um meinen Traum zu leben, erfährst du hier.

Wann fängst du an deine Träume zu leben? Ich freue mich auf deinen Kommentar!


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8 Kommentare
  1. Antworten

    Vinc

    2. Juni 2015

    Julia, vielen Dank für diese wahren Worte. Sowas gibt einem Mut.

    Auch ich gehöre zu diesen Träumern, die noch auf den richtigen Zeitpunkt warten und nicht so wirklich vorankommen. Ich habe einen normalen Job, bin jung und abgesehen von einer Geschäftsreise nach China vor 1,5 Jahren war ich noch nie wirklich “weg”, also auf Reisen irgendwo. Trotzdem beschäftige ich mich schon seit ein paar Jahren mit den Themen Weltreise, Back-/Flashpacking und Digitalen Nomaden. Mir gefällt einfach die Vorstellung wirklich frei und unabhängig zu sein.

    Naja vor ein paar Monaten habe ich mich dann quasi spontan entschlossen meinen Sommerurlaub in Südostasien zu verbringen. Das war so eine Kurzschlussreaktion, wo ich dachte “Ich muss was machen”. Leider habe ich nur 3 Wochen Zeit, aber ich hoffe, dass dieser Trip trotzdem den Stein ins Rollen bringt.

    In ein paar Tagen gehts los, geplant habe ich außer Flügen und ersten paar Übernachtungen nicht viel. Ich bin aufgeregt, habe aber auch etwas Schiss, weil ich null Erfahrung habe. Keine Ahnung was mich erwartet, aber ich glaube dass es gut wird…

    Gruß
    Vinc

    • Antworten

      julialassner

      3. Juni 2015

      Hallo Vinc,
      danke für deine offenen Worte! Ich freue mich sehr darüber, dass ich dich mit meinem Artikel motivieren kann, ein kleines Stück weiter in die richtige Richtung zu gehen und zwar in die Richtung, die für DICH richtig ist. Ich finde es super, dass du dir Gedanken zum Thema Unabhängigkeit und Freiheit machst und mit deinem Thailand Trip den Stein ins Rollen bringst. Würde mich sehr interessieren auf welche Gedanken du während deiner Reise kommst und ob sich für dich danach etwas ändert. Bin sehr gespannt!
      Ich wünsche dir jedenfalls eine wunderbare Zeit in Thailand und freue mich wieder von dir zu hören.
      Alles Liebe für dich,
      Julia

  2. Antworten

    Claudia

    9. Juni 2015

    Hallo Julia,

    immer mal wieder stöbere ich auf deiner Seite herum und bin jedes Mal gespannt welcher Artikel mich wieder erwarten wird! Du schreibst so schön :)
    Es ist das erste Mal, dass ich einen Artikel kommentiere, aber nur aus einen Grund – weil ich dir recht geben will – verschiebe nicht alles auf’s Alter, benutze nicht ständig das Wort “später” sondern lebe im hier und jetzt, man weiß nie was der morgige Tag bringt (in positiven und im negativen Sinn).
    Ich selbst bin diesen Schritt gegangen und lebe nun seit zwei Jahren im Ausland für mein Studium. Ich habe Arbeit, Familie, Freund (nein, glücklicherweise Fernbeziehung :)), Heimat, Alt-Bekanntes hinter mich gelassen und habe den ersten Schritt in etwas neues, unbekanntes gemacht. Ich muss dazu sagen, dass es nicht mein erster langfristiger Auslandsaufenthalt war und mag der Anfang noch so schwer sein, ich bin jedes Mal auf’s neue froh, dass ich diese Entscheidungen getroffen haben.
    Deine Worte machen hoffentlich einigen Leuten Mut, alles hinter sich zu lassen und in etwas zunächst fremdes einzutauchen um dann festzustellen, dass es die beste Entscheidung des Lebens gewesen ist – unabhängig davon wie viele unmissverständliche Blicke man von seinem Umfeld erntet – meist doch von jenen Leuten, die sich diesen Schritt selbst nie trauen würden obwohl sie es am liebsten machen würden..

    Ich hoffe, dass du weiterhin viele spannende Geschichten zu erzählen hast – denn sie zeigen mir, dass ich mit meinem Fernweh und dem Wunsch, am liebsten jede freie Minuten im Flieger zu sitzen in Richtung eines neuen Abenteuers und dabei die Welt zu sehen, nicht alleine bin! :)

    Liebe Grüße,

    Claudia

    • Antworten

      julialassner

      9. Juni 2015

      Liebe Claudia,
      vielen vielen Dank für deinen Kommentar. Du hast mir gerade meinen Tag versüßt :)
      Ich freue mich sehr darüber, dass du meinem Blog folgst und gebe dir zu 100% recht mit dem, was du da schreibst.
      Ich finde es sehr bewundernswert, dass du diesen Schritt gegangen bist, dass du den Mut hast, dich auf Abenteuer und Neues einzulassen. Solche Erfahrungen machen doch das Leben erst richtig spannend oder nicht? Toll, dass dabei sogar deine Beziehung standhält. Das schaffen nicht viele.
      Mach weiter so! Genieße das Reisen und gehe immer deinen eigenen Weg!
      Alles Liebe für dich!
      Julia

  3. Antworten

    Jürgen

    1. Juli 2015

    Wenn man Kinder hat, sieht das ganz anders aus. Man unterliegt gewissen Zwängen und kann nicht einfach machen was man will. Klingt zwar alles gut, aber die Realität ist eben doch anders. Man kann zwar die eine oder andere Stellschraube zum Besseren verändern, aber die große Resettaste kann man als Familienmensch nicht drücken.

    • Antworten

      julialassner

      2. Juli 2015

      Das sehe ich anders! Ich habe zwar keine Kinder, aber wenn man welche hat, ist das Leben ja nicht vorbei. Es gibt so viele Familien, die mit ihren Kindern um die Welt reisen und glücklich sind!

      • Antworten

        Yasmin

        4. März 2018

        Liebe Julia, ich wollte schon immer frei sein und reisen. Jedoch ist alles anders gekommen. Deswegen würde ich gerne auf deinen Artikel antworten. Du meinst mit Kindern zu reisen ist machbar. Leider ist es bei mir nicht der Fall. Ich komme aus einer Familie die noch nie wirklich viel Geld hatte. Wollte mit 18 ausziehen da mein Vater mich sehr streng Muslimisch erzogen hat. Wollte frei sein. Das habe ich gemacht. Ich bin nach München gezogen und habe meine Ausbildung zur Erzieherin begonnen. Ich hatte einen Neben Job um mein Meister Bafög aufzubessern, Nach 2Jahren sind einiges an Schulden zurückgeblieben. Es ist viel passiert. Das schlimmste war vor über einem Jahr. Meine Mutter ist plötzlich an einem Schlaganfall gestorben. Ich habe noch einen jüngeren Bruder. Er ist 11. Er möchte seit über 4 Jahren ein Junge sein. Ich wusste das ich ihm helfen muss. Er zog zu mir. Ich renne von Arzt zu Arzt. Konnte selbst nicht trauern. Ich bin jetzt 23 Jahre alt. Habe mir mein Leben nicht so vorgestellt. Ich möchte keine eigenen Kinder. Möchte nicht heiraten. Ich bin seit 8 Jahren in einer Beziehung. Weiß nicht ob er das ist was ich will. Aber ich fühle mich gefangen. Ich kann nicht weg. Ich muss für meinen kleinen Bruder da sein. Er braucht mich. Ich habe kein Sorgerecht für ihn. Ich kann ihn nicht einfach mitnehmen. Wenn du sagst man kann seine Kinder nehmen und mit ihnen reisen. Wo bestimmen denn dann die Kinder was sie wollen. Sie müssen ihre Freunde verlassen, ihre vertraute Umgebung. Ihre Familie. Ich bestimme für sie. Klar ich verwirkliche meinen Traum aber wo bleibt ihr Traum, ihr Wunsch. Ich wüsste nicht wie ich alles aufgeben könnte. Wie soll das funktionieren? Verstehe mich nicht falsch. Ich habe die Entscheidung getroffen meinen Bruder zu mir zu holen. Jedoch habe ich das aus Liebe getan. Nicht weil ich mir ein Kind wünsche. Ich will da sein. Jedoch ist es nicht das Leben was ich wollte.

  4. Antworten

    Kerstin

    1. Oktober 2017

    Ich muss mit meinen großen Reisen leider noch warten, bis ich mit der Ausbildung fertig bin. Am liebsten würde ich jetzt schon losziehen, aber erstmal möchte ich etwas vernünftiges gelernt und in der Tasche haben. Jedoch wird mein Fernweh mit jeder Reise, die ich während meiner Ausbildung schon unternehmen kann immer größer und ich sehne mich einfach so sehr danach, endlich die ganze Welt entdecken zu können. Leider muss das noch etwas warten. Aber dein Artikel und generell deine Beiträge geben echt Mut, meine Träume nach der Ausbildung auch in die Tat umzusetzen. =)

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Hey, ich bin Julia,

Reisebloggerin, Fotografin und Buchautorin. Am glücklichsten bin ich draußen in der Natur, beim Wandern, mit frischer Luft in den Lungen, Sonne im Gesicht und meiner Kamera im Gepäck. Auf globusliebe.com findest du Inspiration und Tipps rund um verantwortungsvolles Reisen und einen nachhaltigen Lebensstil.

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