San Francisco Sehenswuerdigkeiten Baker Beach
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Die besten San Francisco Sehenswürdigkeiten & Insidertipps

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13. Mai 2018

Enthält Werbung*| Du planst eine Reise nach San Francisco? Dann solltest du nicht nur die allseits beliebten San Francisco Sehenswürdigkeiten wie die Golden Gate Bridge, Fisherman’s Wharf oder Pier 39 besuchen, sondern auch die weniger bekannten Ecken abseits der ausgetretenen Pfade entdecken und dich auf die einmalige Atmosphäre der Stadt einlassen. In diesem Artikel verrate ich dir meine Highlights sowie jede Menge Insidertipps. Und nun:

grab your coat and a handful of glitter and enter the land of fog and fabulousness!

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Golden Gate Bridge & ihre Aussichtspunkte

Die Golden Gate Bridge ist das markante Wahrzeichen der Stadt und mit Sicherheit die absolute Nummer 1 der San Francisco Sehenswürdigkeiten. Schon aus der Ferne leuchtet die berühmte Hängebrücke in ihrem unverwechselbaren Dunkelrot, was seltsamerweise offiziell als International Orange bezeichnet wird. An manchen Tagen ist sie allerdings so von Nebel umhüllt, dass sie gar nicht zu sehen ist.

Auf jeden Fall solltest du dir die Golden Gate Bridge aus verschiedenen Blickwinkeln anschauen und sie außerdem zu Fuß oder per Fahrrad überqueren. Dabei solltest du ihre Länge allerdings nicht unterschätzen, denn vom Bridge Pavilion Visitors Center bis zur gegenüberliegenden Seite sind es fast drei Kilometer. Nimm dir unbedingt eine Jacke mit, denn auf der Brücke ist es verdammt windig.

Die coolsten Aussichtspunkte der Golden Gate Bridge sind:

  • Battery Godfrey Presidio
  • Chrissy Field
  • Vista Point
  • Battery Spancer und Marin Headlands
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Der Ausblick vom Battery Godfrey Presidio

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Bei Chrissy Field bist du der Brücke ganz nah

Unterwegs mit der historischen Cable Car

Seit 1873 düsen die berühmten Cable Cars, die historischen Drahtseilbahnen, durch die Straßen von San Francisco und das ist auch gut so, denn die Stadt hat unendlich viele Hügel, deren Auf- und Abstiege ganz schön anstrengend sein können. Eine Einzelfahrt mit der Cable Car kostet stolze 7 $, ein Tagesticket gibt es für 21 $.

Insidertipp: Die meisten Menschen steigen an der Powell Street Station in die Linie 60 ein. Dementsprechend ist es hier so voll, dass du Ewigkeiten warten musst, um einen Platz in einer Cable Car zu ergattern. Eine gute Alternative ist die Linie 61, die von Embarcadero die steile California Street rauffährt. Die Ausblicke in der California Street zwischen die Häuserschluchten hindurch aufs Meer sind mindestens genauso schön und vor allem ist die Linie meistens leer. Ich bin die Strecke mehrmals gefahren und saß ab und zu als einziger Gast in einem Waggon.

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Das Latinoviertel The Mission

Das Stadtviertel Mission District oder auch einfach nur The Mission genannt, ist das Latinoviertel von San Francisco. Es verteilt sich auf die Valencia und die Mission Street sowie alle dazwischenliegenden Seitengassen und hat einen ganz eigenen Flair.

Im Mission District kannst du wunderbar mexikanisch essen und das solltest du auch unbedingt tun, denn zahlreiche Bodegas, Panaderias, Burrito-Stände und Taquerias säumen die Straßen. Neben dem guten Essen ist The Mission auch für seine kreativen Wandgemälde bekannt. Hier findest du über 400 sogenannter Murals, zum Beispiel am Women’s Building, in der Mural Alley und der Balmy Alley.

Wer sich zwischen all den San Francisco Sehenswürdigkeiten eine kleine Verschnaufspause gönnen möchte, kann das im Dolores Park tun und hier den tollen Ausblick auf die Stadt genießen.

Mein ausführlicher Guide zum Mission District folgt in Kürze.

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The Mission ist das Latinoviertel der Stadt

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Wandgemälde am Women’s Building

Spaziergang durch Chinatown

Chinatown hat mich ehrlich gesagt überrascht. Zugegeben, ich bin schon durch viele Chinatowns in sämtlichen Großstädten dieser Welt geschlendert und irgendwie ist es doch immer das Gleiche. Chinatown in San Francisco ist jedoch anders. Irgendwie viel bunter, spannender, authentischer und vor allem riesig. Über 24 Häuserblocks erstreckt sich das Gebiet, in dem fast ausschließlich Einwohner chinesischer Abstammung leben.

Am frühen Morgen herrscht in Chinatown ein hektisches Treiben, ähnlich wie in Hong Kong. Händler bringen frische Lieferungen zu den Shops, die Gehsteige sind überfüllt mit frischem Obst und Gemüse, Fisch und Fleisch werden gleich auf der Straße zerschnitten und weiterverkauft.

Kommst du am Nachmittag hierher, kannst du die Opis im Porthsmouth Square Park beobachten, wie sie in der Sonne sitzen und chinesische Brettspiele spielen. Brathähnchen und Winkekatzen sowie allerlei Kitsch und China-Souvenirs springen dir durch die Schaufenster ins Auge. Am besten lässt du dich einfach treiben.

Außerdem solltest du unbedingt die chinesischen Süßigkeiten kosten, die in den kleinen Bäckereien angeboten werden. Mein Favorit sind die Super Chocolate Coconut Macaroons. Wer auf Kokosnuss und Schokolade steht, wird diese Dinger lieben!

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Das Hippieviertel Haight Ashbury

Das Hippieviertel Haight Ashbury mit seinem alternativen Flair ist eine der San Francisco Sehenswürdigkeiten, die von den meisten Reiseführern einfach ausgelassen wird. Viele haben Haight Ashbury nicht mal in der Karte eingezeichnet, was ich sehr seltsam finde, denn das Stadtviertel ist wirklich sehenswert. Zum einen wegen der vielen hübschen viktorianischen Häuser, die hier stehen, aber viel mehr noch wegen des besonderen Vibes, den du hier vorfindest.

Bekannt wurde Haight Ashbury durch die Hippiebewegung in den 60er und 70er Jahren. Die legendäre Straßenkreuzung von Haight Street und Ashbury Street war damals der Mittelpunkt des Summer of Love und bis heute scheint ein Hauch von Flower Power überlebt zu haben.

Haight Ashbury riecht nach Gras, Vintage und Second Hand Shops reihen sich aneinander. Dazwischen gibt es Schallplatten- und Comic Läden, Piercing- und Tattoo Studios, hübsche Cafés und Coffeeshops. In den Schaufenstern hängen bunte Batikklamotten und Festival Outfits.

Am besten schlenderst du einfach die Haight Street entlang und lässt die Eindrücke auf dich wirken. Stöbere bei Buffalo Exchange [es gibt so tolle Vintage Kleider!] und schau bei Love of Ganesha vorbei. Hier findest du eine riesige Auswahl an Räucherstäbchen, Edelsteinen und Kristallen und sogar eine Meditationsecke. Unbedingt auschecken!

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Viktorianische Häuser in Haight Ashbury

Die berühmte Lombard Street

Die Lombard Street ist zwar im Grunde genommen „nur“ eine der vielen Straßen in San Francisco, die ein gewaltiges Gefälle haben, jedoch gehört sie zu den beliebtesten San Francisco Sehenswürdigkeiten. Einen kurzen Besuch solltest du also in jedem Fall einplanen. Was die Straße so besonders macht, sind ihre acht engen Kurven, die eine echte Herausforderung für Autofahrer darstellen.

Zahlreiche Autos stehen schlange, um einmal im Leben im Schneckentempo die Lombard Street herunterzufahren. Für Fußgänger wurden extra Treppen angelegt, die rechts und links den Berg rauf oder runter führen. Vor allem der rote Pflastersteinboden und die blühenden Beete sehen sehr idyllisch aus.

Reihe dich also neben die vielen Japaner mit ihren Selfiesticks ein und fotografiere die Lombard Street und verpasse auf keinen Fall den genialen Ausblick von ganz oben.

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Der Ausblick von der Lombard Street

Die Painted Ladies & eine Alternative

Die viktorianischen Häuser am Alamo Square zählen zu den am häufigsten besuchten San Francisco Sehenswürdigkeiten. Jeder Besucher kommt wohl einmal hierher, um die sogenannten Painted Ladies zu fotografieren. Der Ausblick, insbesondere mit der hinter den Häusern aufragenden Skyline ist einmalig und lässt sich am besten vom Alamo Square Park aus genießen.

Lass dich einfach auf dem breiten Rasenstück vor den Häusern nieder, zieh die Schuhe aus und lege eine kleine Sightseeing Pause ein. Vielleicht hast du sogar ein kleines Picknick dabei. Denk aber bitte daran, deinen Müll hinterher zu entsorgen. Immerhin ist dies eine Wohngegend.

Wenn es rein um die viktorianischen Häuser geht, dann hat San Francisco meiner Meinung nach noch viel schönere zu bieten, als die Painted Ladies am Alamo Square. Schau dir zum Beispiel die Four Seasons Houses in der Waller Street in Haight Ashbury an, die jeweils eine der vier Jahreszeiten repräsentieren sollen. Sie sind wunderschön!

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Die Painted Ladies am Alamo Square

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Die Four Seasons Houses in Haight Ashbury

Das Schwulen- und Lesbenviertel Castro

Regenbogenflaggen und eine lebhafte Community erwarten dich in Castro, dem offensten Schwulen- und Lesbenviertel der Welt. Hier findest du nicht nur eine kunterbunte Mischung von Menschen, sondern auch die Zebrastreifen tragen Regenbogenfarbe, das internationale Symbol der Szene.

Jedes Jahr im Juni findet in Castro die riesige San Francisco Pride Parade statt, bei der über 1,2 Millionen Menschen ihre sexuellen Neigungen feiern und ausleben, ohne dass sich jemand daran stört. Es gibt sieben verschiedene Bühnen, Musik und jeder Menge Glitzer.

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Zebrastreifen in allen Farben des Regenbogens

Palace of Fine Arts

Der Palace of Fine Arts, im Deutschen Palast der Schönen Künste genannt, ist ein Gebäude, das 1915 für die Panama-Pacific International Exposition errichtet wurde. Mit seiner riesigen Kuppel, den Säulen und Verzierungen soll der Baustil einem römischen oder griechischen Tempel nachempfunden sein. Mich erinnert das Gebäude eher an die vielen indischen Palastanlagen, die ich während meiner Rundreise durch Rajasthan besucht habe.

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Grandiose Aussichten in Nob Hill

Um Nob Hill zu erkunden, solltest du entweder fit oder im Besitz eines Cable Car Tagestickets sein, denn in diesem winzigen Stadtteil geht es ständig bergauf und bergab. Dafür wirst du aber auch mit grandiosen Ausblicken belohnt. Zwischen den hübschen Villen in Nob Hill stößt du immer wieder auf kleine Parks und Grünanlagen, in denen die Dogsitter ihre Hunde ausführen. Von hier liegt dir San Francisco und die Bay Area zu Füßen.

Einen der schönsten Ausblicke San Franciscos hast du meiner Meinung nach von der California Street, die sich einmal quer durch die ganze Stadt zieht. Hier verkehrt auch die besagte historische Cable Car auf der Linie 61, die deutlich seltener von Touristen genutzt wird als die Linie 60.

Ausblick von der California Street

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In Nob Hill liegt dir die Stadt zu Füßen

Fisherman’s Wharf & Pier 39

Der süße Duft von Popcorn, Waffeln und Zuckerwatte mischt sich mit dem Gestank der Seelöwen, die sich am Pier 39 faul in der Sonne räkeln und seltsame Geräusche von sich geben. Fisherman’s Wharf und Pier 39 zählen mit Sicherheit zu den touristischsten San Francisco Sehenswürdigkeiten und haben beinahe Disneyland-Charakter. Trotzdem gehört eine kleine Stippvisite zu einer San Francisco Reise dazu.

Zwischen dem Aquarium of the Bay, einem Ben & Jerry Ice Cream Shop und dem Kinderkarussell befinden sich zahlreiche Fischrestaurants, die die berühmte Clam Chowder, eine amerikanische Muschelsuppe, in einer Brotschüssel verkaufen. Hier legen außerdem die Fähren nach Alcatraz ab.

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Die Seelöwen am Pier 39

Fahrradtour entlang der Küste

Eine wunderbare Möglichkeit, das Hafenviertel und die malerische Küstenregion San Franciscos kennenzulernen, ist eine geführte Fahrradtour. In einer kleinen Gruppe radelst du aus dem Zentrum hinaus Richtung Golden Gate Bridge und hast dabei stets einen tollen Blick aufs Meer.

Als ganz besonderes Highlight kannst du die Brücke auch per Fahrrad überqueren und anschließend von Sausalito per Fähre zurück in die Stadt fahren. Wer nicht an einer geführten Tour teilnehmen möchte, kann sich auch so ein Fahrrad ausleihen und auf eigene Faust losdüsen.

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Baker Beach

Der Baker Beach zählt zwar nicht unbedingt zu den klassischen San Francisco Sehenswürdigkeiten, ist aber meiner Meinung nach einer der schönsten Orte in San Francisco. Du bist hier zu nah an der Stadt und trotzdem mitten in der Natur. Zum Baden ist es am Baker Beach zwar auch im Sommer ziemlich eisig, aber dafür hast du einen traumhaften Blick auf die Golden Gate Bridge.

Um zum Baker Beach zu gelangen, schnappst du dir entweder ein Uber oder läufst zu Fuß von der Golden Gate Bridge über den California Coastal Trail zum Strand. Hierzu benötigst du etwa eine halbe Stunde.

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San Francisco Food Tour

Wer nicht nur die typischen San Francisco Sehenswürdigkeiten anschauen, sondern etwas tiefer in die Kultur der kalifornischen Stadt eintauchen möchte, kommt ums Essen nicht herum. Mit mehr Restaurants pro Kopf als in jeder anderen Stadt der USA, fällt die Auswahl in San Francisco allerdings nicht leicht.

Aus diesem Grund möchte ich dir die Food Touren von Edible Excursions ans Herz legen. Gemeinsam mit einem einheimischen Guide lernst du die besten Cafés und Restaurants eines bestimmten Stadtteils kennen, erfährst jede Menge Hintergrundinfos und darfst von Burgern über Tacos bis hin zu Eis und Schokolade alles Mögliche probieren.

Meine liebsten Cafés und Restaurants in San Francisco stelle ich dir in meinem Food Guide vor.

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Mexikanische Köstlichkeiten bei Tacolicious

Die Ruinen des Sutro Baths

Zu den weniger bekannten San Francisco Sehenswürdigkeiten zählen die Ruinen des Sutro Baths am Ocean Beach. Das ehemalige Bad, das 1896 eröffnete, wurde von den Fluten des Meeres gespeist und war damals eine ziemlich extravagante Angelegenheit, so zumindest erzählen es die uralten Bilder an den Wänden des Cliff House Restaurants nebenan.

1966 brannte das wunderschöne Bad nieder. Heute stehen hier nur noch die Ruinen, die leider nicht mehr allzu viel von der Geschichte erahnen lassen. Trotzdem ist dieser Ort sehenswert. Vor allem zum Sonnenuntergang kommen einige Menschen hierher, um den Blick auf das Meer zu genießen.

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Sonnenuntergang an den Twin Peaks

Mein absoluter Lieblingsspot zum Sonnenuntergang ist Twin Peaks. Von hier aus hast du einen phänomenalen Blick über San Francisco. Mehr gibt es hierzu eigentlich gar nicht zu sagen, außer vielleicht noch ein Wort zur Anreise: Mit öffentlichen Verkehrsmitteln sieht es hier oben schlecht aus. Deshalb solltest du dir ein Uber buchen [kostet von Downtown etwa 16 $] und den Fahrer freundlich bitten, eine Weile auf dich zu warten. Klappt wunderbar!

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Unterkünfte in San Francisco

Die Hotelpreise in San Francisco sind absolut verrückt. Angeblich zählen sie zu den teuersten der Welt, ganz sicher aber zu den teuersten der USA. Wer ein gehobenes Hotel in bester Lage sucht, dem kann ich The Clift ans Herz legen. Die Zimmer sind ungewöhnlich riesig, das Frühstück super lecker und der Ausblick von der obersten Etage auf die Stadt ist genial.

Eine günstige und irgendwie auch sehr witzige Alternative für Alleinreisende ist das Kapselhotel in der Powell Street. Hier schläfst du in einer eigenen Kapsel und teilst dir das Bad mit einer zweiten Person. Ich hatte während meines Aufenthaltes das große Glück, dass ich das Zimmer vier Tage lang für mich alleine hatte.

Bei Airbnb findest du außerdem wunderschöne Privatwohnungen außerhalb des Zentrums. Mit meinem Rabattcode erhältst du 30 Euro Nachlass auf deine erste Buchung. Probiers doch mal aus!

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Die Dachterrasse des Clift Hotels

Meine Tipps zur Einreise & Fortbewegung in SF

Flüge & Einreise USA

Bevor du deine Reise in die USA antrittst, solltet du dich frühzeitig um deine ESTA Einreisegenehmigung kümmern. Da es bei der Beantragung im Internet viele schwarze Schafe gibt, solltest du unbedingt meinen ausführlichen Artikel zum ESTA Visum lesen.

Günstige Flüge nach San Francisco findest du bei Skyscanner. Ich bin mit Finnair über Helsinki geflogen und kann diese Verbindung absolut weiterempfehlen. Meine Flüge mit Finnair zählen zu den besten, die ich je hatte und falls du am Flughafen in Helsinki eine längere Wartezeit überbrücken musst, steht dir in der Business Lounge sogar eine Sauna zur Verfügung :)

Am internationalen Flughafen in San Francisco (SFO) solltest du mit langen Wartezeiten bei der Passkontrolle rechnen. Hast du bereits ein gültiges ESTA und reist damit zum zweiten Mal ein, kannst du dich gleich links halten und kommst relativ schnell durch. Reist du zum ersten Mal mit ESTA ein (oder hast wegen eines vollen Reisepasses schon dein zweites ESTA), dann musst du dich in der ewig langen Schlange rechts anstellen und kannst circa ein bis zwei Stunden dafür einplanen.

Vom SFO Flughafen in die Stadt

Um vom Flughafen in die Stadt zu kommen, empfehle ich dir vorab einen privaten Transfer zu buchen, der dich für circa 15 Euro direkt zu deiner Unterkunft bringt. Das ist die einfachste und bequemste Variante. Je nach Tageszeit, Verkehr und Lage deines Hotels benötigt der Shuttle etwa 30 bis 45 Minuten.

Alternativ kannst du die BART (Bay Area Rapid Transit) nehmen. Die Züge fahren alle 15 Minuten vom Flughafen nach Downtown und kosten circa 10 $.

In der Stadt unterwegs

Im Vergleich zu anderen amerikanischen Großstädten ist San Francisco mit seinen 800.000 Einwohnern recht klein und gut zu überschauen. Dank der geradlinig verlaufenden Straßen, die wie in New York oder Washington DC wie ein Schachbrett aufgebaut sind, ist die Orientierung kinderleicht und das sagt eine, die es schon überall auf der Welt fertig gebracht hat, sich zu verlaufen. In San Francisco bin sogar ich ganz ohne Google Maps ausgekommen und hatte stattdessen ganz old school eine echte Karte dabei.

Sämtliche San Francisco Sehenswürdigkeiten sind easy zu Fuß erreichbar. Die einzige Hürde sind die 43 Hügel der Stadt, die es zu bewältigen gilt. Wem das zu anstrengend ist, kann sich von der historischen Cable Car durch die Straßen ziehen lassen. Eine einfache Fahrt kostet stolze 7 $, ein Tagesticket gibt es für 21 $.

Günstiger und vor allem schneller geht es mit der BART oder der MUNI Metro. Die Tickets erhältst du an den Automaten der Stationen. Preise und Fahrpläne findest du unter www.sfmta.com.

Für Fahrten zu den etwas außerhalb gelegenen Orten, die sich nur schwer mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen lassen, empfehle ich dir Uber oder Lyft. Hierzu musst du lediglich die jeweilige App downloaden und dich registrieren.

Wer nicht viel Zeit in der Stadt hat, aber trotzdem nicht auf die Highlights verzichten möchte, für den ist ein Tagesticket für den Hop on Hop off Bus sinnvoll. Der Bus bringt dich bequem zu sämtlichen San Francisco Sehenswürdigkeiten und versorgt dich unterwegs über Kopfhörer mit allen nötigen Infos.

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San Francisco Union Square

Sicherheit | Als Frau alleine unterwegs

Grundsätzlich gilt San Francisco als eine sichere Stadt, aber was heißt das schon? Nach meiner Erfahrung kannst du dich an allen San Francisco Sehenswürdigkeiten sowie in touristischen Ecken ohne Bedenken aufhalten, auch als alleine reisende Frau. Ich habe mich hier zu keiner Zeit unwohl gefühlt. Dass du deine Wertsachen nicht öffentlich zur Schau stellen und dich auf dein Bauchgefühl verlassen solltest, gehört für mich zum gesunden Menschenverstand dazu und ist in San Francisco nicht anders als in Berlin oder anderen Großstädten dieser Welt.

In einigen Seitenstraßen und abgelegenen Parks wirst du vermutlich mehr Drogenabhängige und Obdachlose sehen, als in anderen Teilen der Stadt. Es riecht oft übel nach Urin und manchmal liegen auch Spritzen auf den Gehsteigen. Solche Gegenden solltest du vor allem nach Einbruch der Dunkelheit meiden. Dazu zählen der Buena Vista Park in Haight-Ashbury, der Tenderloin District und meiner Meinung nach auch so manche dunkle Seitengassen im Mission District.

Meine Leseempfehlungen

Im März 2018 ist die deutsche Ausgabe des Lonely Planet San Francisco erschienen. Hier findest du viele hilfreiche Tipps, auch für Routen und Ausflüge außerhalb der Stadt. Wer im Flugzeug auf der Hinreise oder unterwegs ein bisschen schmökern und ins Hippiefeeling der 60er Jahre eintauchen möchte, dem gefällt vielleicht Jack Kerouacs Gammler, Zen und hohe Berge.

 

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Welches sind deine liebsten San Francisco Sehenswürdigkeiten? Hast du weitere Insidertipps?

Ich freue mich auf deinen Kommentar!


*Offenlegung: Ich wurde von San Francisco Travel und Finnair zu einem 3-tägigen Trip nach San Francisco eingeladen. Weitere vier Tage habe ich auf eigene Faust (und Kosten) in der Stadt verbracht. Dieser Beitrag enthält Werbe-/Partnerlinks. Buchst oder bestellst du über einen meiner Links, erhalte ich eine kleine Provision. Für dich entstehen keine zusätzlichen Kosten.

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3 Kommentare
  1. Antworten

    Alina

    14. Mai 2018

    Hach, was für wunderschöne, beeindruckende Bilder! Falls ich es jemals schaffen werde, nach San Francisco zu kommen, dann werde ich mir deinen Beitrag und deine Tipps auf jeden Fall nochmal aneignen <3

  2. Antworten

    die chrissy

    16. Mai 2018

    Leider haben wir es damals nicht zum Chrissy Field geschafft, dabei haben sie es ja extra nach mir benannt :-) Wir hatten richtig Glück mit dem Wetter und konnten San Francisco ganz ohne den sonst so typischen Nebel erkunden. Nächstes mal würden wir aber auch mit dem Auto ein paar der entfernteren Aussichtspunkte anlaufen. Es hat so Freude gemacht, dich bei deiner Reise in deinen Stories zu begleiten <3

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Julia Lassner globusliebe

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Freigeist, Weltreisende und Abenteurerin mit Leib und Seele. Auf globusliebe findest du Once-in-a-lifetime Erlebnisse, Outdoor Abenteuer und einzigartige Unterkünfte, die vielleicht schon bald auf deiner eigenen Bucket List stehen?! Lass dich von meinen Reiseberichten aus aller Welt inspirieren! ➸ Weiterlesen

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