Traumjob Kreuzfahrtschiff Vorteile Nachteile
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Traumjob auf dem Kreuzfahrtschiff? Alle Vor- und Nachteile

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19. August 2017

Du willst die Welt bereisen und dabei Geld verdienen? Dort arbeiten, wo andere Urlaub machen? In der Mittagspause am Strand liegen und mit deinem Arbeitsplatz um die Welt fahren? Dann ist ein Job an Bord eines Kreuzfahrtschiffes genau das Richtige für dich! Oder vielleicht auch nicht? Ist das Arbeiten auf dem Schiff wirklich ein Traumjob? Wie sieht die Realität aus?

Mehrere Jahre lang habe ich auf Kreuzfahrtschiffen gelebt, mein Geld auf hoher See verdient und gleichzeitig die Welt bereist. Der Job an Bord bringt viele Vorzüge mit sich, hat aber auch gewaltige Schattenseiten, über die du dir bewusst sein solltest, bevor du dich auf das Abenteuer einlässt.

Da mir die ungeschminkte Ehrlichkeit auf meinem Blog sehr am Herzen liegt, verrate ich dir in diesem Artikel alle Vor- und Nachteile vom Leben und Arbeiten auf dem Kreuzfahrtschiff. Meine Meinung ist, wie immer, subjektiv und basiert auf meinen persönlichen Erfahrungen.

Traumjob Kreuzfahrtschiff Vorteile Nachteile

Die Vorteile vom Arbeiten auf dem Kreuzfahrtschiff

1. Du kannst die Welt bereisen

Beinahe täglich wachst du in einem anderen Land auf, verbringst deine Mittagspausen in Dubai, Lissabon oder St. Petersburg, fähst im Jeep durch die Wüste von Abu Dhabi, liegst in Koh Samui am Strand oder schlenderst durch die hübsche Altstadt von Tallinn. Klingt nach Traumjob, oder?

Abhängig von der Route des Schiffes und dem jeweiligen Fahrgebiet, hast du tatsächlich die Möglichkeit, die Welt zu bereisen und wirst dafür auch noch bezahlt. Während meiner Zeit auf See habe ich etwa 30 verschiedene Länder besucht. In manchen davon wäre ich ohne diesen Job vielleicht bisher nie gewesen.

Viele der Länder habe ich während meiner Schiffszeit natürlich nur „angekratzt“, nur wenige Stunden dort verbracht und lediglich einen ersten Eindruck gewonnen, aber wenn es erst einmal nur um das Rumkommen an sich geht, bringt das Arbeiten auf dem Kreuzfahrtschiff hier klare Vorteile mit sich.

2. Du sammelst Pluspunkte für den Lebenslauf

„Du hast auf dem Schiff gearbeitet? Wow! Erzähl mal!“ So reagieren die meisten Menschen, wenn sie erfahren, dass ich mehrere Jahre an Bord war. Arbeiten auf dem Kreuzfahrtschiff ist ein gefragtes Gesprächsthema und hat mir in der Vergangenheit schon so manche Tür geöffnet. Auch potentielle Arbeitgeber interessieren sich in Bewerbungsgesprächen brennend für die Schiffserfahrung, denn die macht sich super im Lebenslauf.

Arbeitgeber an Land wissen, dass der Job auf einem Kreuzfahrtschiff einige Voraussetzungen erfordert und die Arbeitszeiten hart sind. Wenn du an Bord gearbeitet hast, hast du dir spätestens dort Durchhaltevermögen, Flexibilität und Belastbarkeit angeeignet. Kannst du mehrere Schiffseinsätze im Lebenslauf vorweisen, hast du riesige Vorteile, denn neben sozialen Kompetenzen, sammelst du eine Menge Auslandserfahrung, lernst im Team zu arbeiten und Verantwortung zu übernehmen.

3. Du hast gute Aufstiegschancen

Hast du mehrere Einsätze auf dem Kreuzfahrtschiff gemeistert und dein Können unter Beweis gestellt, steigen die Chancen auf eine Beförderung. Offene Stellen werden intern ausgeschrieben, sodass du relativ leicht aufsteigen und somit eine bessere Position mit mehr Verantwortung und mehr Gehalt erreichen kannst.

Außerdem gibt es an Bord die tolle Möglichkeit, in andere Abteilungen reinzuschnuppern. Stellst du einen Antrag, kannst du in einem sogenannten Crosstraining ein Praktikum in einer Abteilung deiner Wahl absolvieren. Natürlich findet dieses Crosstraining auf freiwilliger Basis in deiner Freizeit statt und wird nicht als Arbeitszeit angerechnet. Dafür gibt es aber am Ende der Praktikumszeit eine Bescheinigung und du kannst (eventuell) beim nächsten Einsatz die Abteilung wechseln, falls gewünscht.

4. Du sparst viel Geld

Reduzierst du deine monatlichen Fixkosten auf ein Minimum, kannst du während deiner Zeit auf dem Kreuzfahrtschiff sehr viel Geld sparen. Ich hatte damals über mehrere Jahre keinen festen Wohnsitz an Land und musste somit keine Miete zahlen. Meinen Handyvertrag hatte ich gekündigt, mein Auto und sämtlichen Besitz verkauft, sodass kaum mehr laufende Kosten übrig blieben.

Ich habe lediglich private Versicherungen bezahlt und konnte so einen Großteil meines monatlichen Gehaltes zurücklegen. Da du auf dem Schiff zudem wenig Zeit hast, um Geld auszugeben, fällt das Sparen doppelt so leicht. Unterkunft und Verpflegung sind übrigens inklusive.

5. Dein Job ist sicher

Seit einigen Jahren boomt die Kreuzfahrtindustrie wie nie zuvor. Weltweit bringen Reedereien jedes Jahr neue Schiffe auf den Markt. Dementsprechend wächst die Nachfrage nach Personal stetig. Mehr und mehr Crewmitglieder aus allen Ländern werden gebraucht, um die freien Stellen zu besetzen.

Die Chance, einen Job auf einem Kreuzfahrtschiff zu ergattern, steigt also zunehmend. Wenn du bereits an Bord arbeitest, kannst du mit großer Wahrscheinlichkeit davon ausgehen, dass dein Job für die kommenden Jahre gesichert ist.

6. Du wirst das Crewleben lieben

Die Menschen sind das, was das Schiffsleben ausmacht, denn der Zusammenhalt unter der Crew ist einzigartig. Wer selbst schon einmal auf dem Schiff war, weiß genau, wovon ich spreche. Menschen aus über 60 verschiedenen Nationen wachsen zu einer riesigen Familie zusammen. Man arbeitet und lebt miteinander, lernt voneinander, respektiert einander und fängt sich gegenseitig auf. Freundschaften und Beziehungen entstehen. Viele davon gehen weit über die Zeit an Bord hinaus.

Natürlich kann das enge Zusammenleben manchmal sehr schwer sein, aber im Großen und Ganzen ist es eine wunderbare Erfahrung, die ich nicht missen möchte. Ich persönlich habe während meiner Schiffszeit unglaublich tolle Menschen aus aller Welt kennengelernt, mit denen ich noch heute sehr eng befreundet bin.

Traumjob Kreuzfahrtschiff Vorteile Nachteile

Die Nachteile vom Arbeiten auf dem Kreuzfahrtschiff

1. Deine Freizeit ist begrenzt

Bitte komm nicht mit der Einstellung an Bord, dass das Arbeiten auf einem Kreuzfahrtschiff eine Weltreise für dich sein wird. Das Reisen ist für viele Crewmitglieder zwar der Hauptgrund, um auf einem Schiff anzuheuern, dir sollte jedoch bewusst sein, dass dies lediglich ein Nebenbonus ist und die Arbeit im Vordergrund steht.

Deine Freizeit ist sehr begrenzt und je nach Arbeitsplan, hast du mittags ein paar Stunden Pause, um von Bord zu gehen und dir die Welt anzuschauen. Du solltest wissen, dass es vorkommt, dass das Schiff am schönsten Karibikstrand vor Anker liegt, die Sonne scheint und das Meer glitzert und du arbeiten musst. An anderen Tagen hast du vielleicht drei Stunden Pause und kannst eine neue Stadt erkunden.

2. Deine Arbeitszeiten sind lang

Im Grunde genommen ist jedes Crewmitglied rund um die Uhr im Einsatz und immer auf Abruf parat. Für alle gilt: Wochenenden und freie Tage gibt es nicht und auch an Feiertagen geht der Arbeitsalltag auf dem Schiff ganz normal weiter.

Da sich die Dienstpläne je nach Abteilung und Job stark unterscheiden, ist es schwierig, genaue Angaben zu den jeweiligen Arbeitszeiten zu machen. Du kannst dir ein Kreuzfahrtschiff wie einen großen Hotelbetrieb vorstellen. Auch dort variieren die täglichen Arbeitsstunden von Job zu Job.

Die Mitarbeiter aus der Ausflugsabteilung haben meistens um 21 Uhr Feierabend, fangen aber dafür oft schon um sechs Uhr morgens oder noch früher an. Pausen haben sie kaum, denn sie sind den ganzen Tag mit den Passagieren unterwegs. Die Mitarbeiter der Bar haben teilweise Schichten bis fünf Uhr nachts, dafür haben manche von ihnen morgens frei oder eine lange Mittagspause, um sich auszukurieren oder von Bord zu gehen.

3. Du lebst in einer winzigen Kabine

Als Crewmitglied hast du keine Außenkabine mit Balkon, sondern schläfst auf den unteren Decks, unterhalb der Wasseroberfläche. Je nach Schiff und Dienstgrad, teilst du dir eine Crewkabine mit schmalen Stockbetten mit einer oder mehreren Personen, meistens aus der gleichen Abteilung. Neuere Schiffe verfügen über sogenannte Single-Shared Cabins, bei denen du sowas wie eine Einzelkabine hast, dir lediglich das Bad mit einer weiteren Person teilen musst. Fenster und Frischluft gibt es bei beiden Varianten nicht.

Es klingt vielleicht etwas verrückt, aber du wirst dich daran gewöhnen, morgens den Fernseher einzuschalten, um zu wissen, wie das Wetter draußen ist, denn der Kanal mit der Vorauskamera zeigt dir die aktuelle Außentemperatur an.

Für Management-Positionen gibt es Einzelkabinen. Gemischte Kabinen gibt es allerdings nicht. Das heißt im Klartext: Führst du eine Beziehung (oder ähnliches) mit einem nicht gleichgeschlechtlichen Partner an Bord, darfst du nicht mit ihm oder ihr auf einer Kabine wohnen.

Auf engstem Raum miteinander zu leben, kann manchmal ganz schön belastend sein, jedoch kommt es, wie in jedem WG-Leben, darauf an, mit wem du dir eine Kabine teilst. Da ich es durch meine Backpackerreisen gewohnt war, in Hostels zu übernachten, kam ich mit dem engen Zusammenleben sowie dem Platzmangel relativ gut zurecht. Zudem habe ich das große Glück, einen tiefen und festen Schlaf zu haben und wurde nicht gleich wach, wenn sich meine Zimmernachbarin die Haare föhnte. Ob man damit klarkommt oder nicht, hängt von jedem persönlich ab.

4.  Für soziale Absicherung sorgst du selbst

Da du an Bord keinen deutschen Arbeitsvertrag erhältst, werden keine Rentenbeiträge oder andere soziale Absicherungen in Deutschland gezahlt. Kranken- und unfallversichert wirst du über den Arbeitgeber, allerdings musst du für weitere Sozialabgaben selbst aufkommen. Sobald dein Vertrag endet und du das Kreuzfahrtschiff verlässt, musst du dich arbeitslos melden sowie privat krankenversichern. Anspruch auf Arbeitslosengeld hast du in dieser Zeit nicht, da du ja vorher nicht in die Arbeitslosenkasse eingezahlt hast.

Aktualisierung: An Bord der TUI Cruises Schiffe gibt es seit dem 01.07.2017 maltesische Arbeitsverträge. Der Arbeitgeber sea chefs sorgt nun dafür, dass sich Crewmitglieder aus Deutschland, Österreich und der Schweiz Rentenzeiten anrechnen lassen können. Dazu musst du allerdings 12 Monate unter Malta-Vertrag gearbeitet haben. Außerdem hast du seit dieser Neuerung auch Anspruch auf Arbeitslosengeld und das bereits nach dem ersten Einsatz an Bord.

5. Digital Detox wird zum Alltag

Dank moderner Satellitentechnik gibt es heutzutage drahtlosen Internetzugang auf jedem Kreuzfahrtschiff und das sogar mitten auf dem Ozean, auch wenn Qualität und Schnelligkeit nicht mit unserem Highspeed Internet von zu Hause zu vergleichen sind. Der größte Nachteil ist jedoch, dass die Nutzung des Internets nicht gerade preiswert ist. Je nach Schiff, zahlst du etwa 10 Cent pro Online-Minute.

Dies ist einer der Gründe, warum viele Crewmitglieder mit Laptops, Ipads und Handys bewaffnet von Bord stürmen und die erstbesten Cafés mit kostenlosem Wifi belagern, sobald das Schiff in einem Hafen angelegt hat. Zum Glück bieten einige Cruise Terminals mittlerweile gratis Internet für die Crew an, wie zum Beispiel Kiel, Amsterdam, Dubai oder Abu Dhabi.

Manchmal musst du dich dann eben entscheiden, was dir in deiner Freizeit wichtiger ist: Im Internet surfen, Schlaf nachholen oder Sightseeing an Land. Aber ganz ehrlich: Digital Detox tut in unserer Dauer-Online-Welt jedem mal gut! :)

6. Du musst strenge Regeln einhalten

Natürlich funktioniert das Zusammenleben von 800 Crewmitgliedern nicht ohne Regeln, die der Sicherheit aller Menschen an Bord dienen. Das Einhalten so mancher strenger Schiffsregularien ist also lebenswichtig, schränkt dich allerdings in gewissen Hinsichten ein. Das komplette Regelbuch für Cremitglieder aufzuzählen, würde den Umfang meines Artikels sprengen. Deshalb möchte ich dir hier ein paar Beispiele nennen:

Cabin Inspection: Einmal pro Woche wird deine Kabine kontrolliert. Es wird darauf geachtet, dass alles sauber und ordentlich ist, dass die Rettungswesten an Ort und Stelle liegen, dass der Feueralarm funktioniert und dass keine Lebensmittel auf der Kabine gelagert werden. Das ist nämlich strengstens verboten. Für die Sauberkeit der Kabine ist jedes Crewmitglied selbst verantwortlich. Toilettenpapier sowie Handtücher können zu bestimmten Zeiten in der Wäscherei abgeholt werden. Nur Offiziere mit einem höheren Status, genießen den Luxus, dass ihre Kabine regelmäßig gereinigt wird.

Alkohollimit: Grundsätzlich ist Alkoholtrinken auf dem Schiff erlaubt. Die Promillegrenze liegt allerdings bei 0,05 %. Im Klartext bedeutet das: Nach zwei Bier ist Schluss! Der Grund dafür: Jedes Besatzungsmitglied muss im Notfall reagieren können und da Notfälle leider nicht planbar sind, kann auch nachts um drei Uhr etwas Unvorhersehbares passieren. Bricht plötzlich ein Brand aus, muss jeder Einzelne wissen, was zu tun ist, denn hier geht es im wahrsten Sinne des Wortes um Leben und Tod. Wirst du mit mehr Alkohol im Blut erwischt, als erlaubt, kannst du deine Sachen packen. Natürlich wird der Alkoholpegel nicht täglich kontrolliert. Stattdessen vertraut man auf gesunden Menschenverstand.

Drills und Trainings: Da die Sicherheit an Bord eines Schiffes höchste Priorität hat, muss jedes Crewmitglied regelmäßig an Sicherheitsübungen und Trainings teilnehmen. Steigst du zum ersten Mal aufs Schiff auf, musst du etwa 12 mehrstündige Trainings über dich ergehen lassen. Du lernst die Fluchtwege kennen, die Anzahl der Rettungsbote, den richtigen Umgang mit Feuerlöschern sowie alles, was im Notfall relevant werden könnte. Das erlernte Wissen wird in einem Test abgefragt.

Zusätzlich zu den Trainings, findet zum Beginn einer jeden Reise (also fast jede Woche) ein Drill statt. So nennt man die gesetzlich vorgeschriebene Sicherheitsübung, bei der die Gäste auf ihren Musterstationen gesammelt und anschließend zu ihren Rettungsbooten geführt werden. Vorher darf das Schiff nicht ablegen. Zusätzlich gibt es einmal pro Woche einen Drill nur für die Crew. Hier wird jedes Mal zu Übungszwecken ein Feuer simuliert oder die Evakuierung des Schiffes geübt.

7. Der Gästebereich ist für dich tabu

Für die meisten Crewmitglieder ist der öffentliche Bereich, in dem sich die Gäste aufhalten, tabu. Gästefahrstühle dürfen niemals von Mitarbeitern benutzt werden. Bars, Restaurants oder das Pooldeck dürfen nur zu Arbeitszwecken betreten werden und dann auch nur in Uniform.

In Privatkleidung darfst du dich niemals vor den Gästen zeigen, es sei denn, du stellst zu einem besonderen Anlass, einen Antrag auf eine sogenannte Leisure Card. Mit dieser Karte darfst du dich dann nach Feierabend einen Abend lang privat auf dem Schiff aufhalten und zum Beispiel im Restaurant essen oder einen Cocktail in der Bar genießen. Dein Namensschild, das dich als Crewmitglied identifiziert, bleibt trotzdem an, damit jeder Gast erkennen kann, dass du zur Besatzung gehörst.

Traumjob Kreuzfahrtschiff Vorteile Nachteile

Was du außerdem bedenken solltest

Folgende Punkte habe ich weder den Vor- noch den Nachteilen zugeordnet, weil sie beides sein können. Entscheide selbst, was für dich zutrifft.

1. Beim Arbeiten trägst du eine Uniform

Jedes Crewmitglied auf dem Kreuzfahrtschiff trägt eine Uniform, die sich von Abteilung zu Abteilung unterscheidet. Diese kann zu bestimmten Zeiten in der Wäscherei (Crew Laundry) kostenlos abgegeben werden und wird für dich gewaschen und gebügelt.

Einige finden das gut, andere vermissen Individualität und Persönlichkeit. Ich mochte meine Uniform immer sehr gerne und war oft froh darüber, dass ich nicht stundenlang vor dem Spiegel stehen und überlegen musste, was ich anziehe. Ein weiterer Vorteil: Du benötigst nicht viel Privatkleidung, die Platz im Koffer oder in der Kabine wegnimmt.

2. Du isst in der Crewkantine

Gegessen wird in einer riesigen Crewkantine. Hier gibt es eine große Auswahl zum Frühstück, Mittag- und Abendessen vom Buffet. Viele Crewmitglieder finden es toll, ein Stückchen Selbstständigkeit auf dem Schiff abzugeben, denn du musst weder einkaufen noch kochen oder abwaschen. Rund um die Uhr steht das Essen kostenlos für dich bereit.

Andere hingegen sehnen sich nach ein paar Monaten danach, wieder selbst einzukaufen und frisch zu kochen. Besonders für Vegetarier und Veganer ist die Speiseauswahl nicht immer ganz einfach, aber wie ich von vielen meiner Freunde, die immer noch auf dem Schiff arbeiten, gehört habe, wird das Angebot diesbezüglich immer besser.

Traumjob auf dem Kreuzfahrtschiff? Mein Fazit

Mit dem Arbeitsplatz um die Welt zu fahren und somit Job und Reisen zu verbinden, klingt extrem verlockend. Viele stellen sich die Arbeit auf dem Kreuzfahrtschiff traumhaft vor. Wer jedoch mit falschen Erwartungen an Bord geht, wird schnell enttäuscht sein, denn es gibt einige Aspekte, mit denen du dich arrangieren musst.

Bist du bereit, dich ein wenig anzupassen, auf gewisse Freiheiten zu verzichten und bestimmte Regeln einzuhalten, ist das Arbeiten auf einem Kreuzfahrtschiff ein echter Traumjob. Du arbeitest dort, wo andere Leute Urlaub machen, du siehst viel von der Welt und sparst ordentlich Geld.

Für mich persönlich gab es Höhen und Tiefen. An manchen Tagen hätte ich am liebsten alles hingeschmissen (solche Phasen kommen vor), an anderen Tagen dagegen war ich der glücklichste Mensch mit dem tollsten Job der Welt. Aber mal ehrlich: Hat nicht jeder Job, ob an Land oder auf dem Meer, seine Vor- und Nachteile?

Ich habe in vier Jahren Schiffszeit positive sowie negative Eindrücke gesammelt, habe etliche Länder bereist und viel von der Welt gesehen. Ich habe wundervolle Menschen kennengelernt, die zu engen Freunden wurden, habe Arbeitserfahrung gesammelt, fürs Leben gelernt und mich weiterentwickelt.

Mein Fazit: Auf einem Kreuzfahrtschiff zu arbeiten ist eine tolle Erfahrung, die ich jedem ans Herz legen kann!

Traumjob Kreuzfahrtschiff Vorteile Nachteile

Weitere Artikel übers Arbeiten auf dem Kreuzfahrtschiff:


Dieser Artikel beruht auf meinen eigenen Erfahrungen als Crewmitglied. 

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44 Kommentare
  1. Antworten

    Ela

    21. August 2017

    Sehr spannend zu lesen! Für mich wäre es definitiv nichts :) Ich brauche Ruhe, Privatsphäre, bin Vegetarierin mit vielen Lebensmittelallergien… Da würde ich schnell aufgeben, befürchte ich. Trotzdem interessant mal so einen Einblick in einen ungewöhnlichen Job zu bekommen!
    Liebe Grüße,
    Ela

    • Antworten

      Julia

      21. August 2017

      Liebe Ela,
      vielen Dank für deinen Kommentar. Für das Leben und Arbeiten auf dem Schiff muss man in der Tat ein wenig gemacht sein. Für manche ist es wirklich nichts, aber für andere ist es ein großes Abenteuer. Ich für meinen Teil möchte die Erfahrungen, die ich an Bord gemacht habe, nicht missen.
      Alles Liebe,
      Julia

  2. Antworten

    Melanie

    23. August 2017

    Hallo!
    Toller Bericht. Ich spiele selbst auch gerade mit dem Gedanken aufs Schiff zu gehen.
    Mich würde interessieren was genau du auf dem Schiff (arbeitstechnisch) gemacht hast. Und was du heute wo machst.
    Wie findet man danach schnell wieder Wohnung und Job?
    LG Melanie

    • Antworten

      Julia

      31. August 2017

      Hallo Melanie,
      ich habe anfangs im Film- und Foto Management und später im Guest Relation Bereich gearbeitet und war für die Lektoren an Bord verantwortlich. Mit Schiffserfahrung im Lebenslauf findest du auf jeden Fall sehr schnell wieder einen Job an Land, denn wie ich bereits berichtet habe, sehen Arbeitgeber das als riesigen Pluspunkt an. Für welchen Job interessierst du dich? Schreib mir doch gerne eine Email mit deinen Fragen, damit wir uns weiter austauschen können.
      Alles Liebe, Julia

  3. Antworten

    Bea

    23. August 2017

    Liebe Julia,
    danke für den tollen Einblick und deine Worte. Ich arbeite seit 6 Jahren im Reisebüro, bin dort auf Kreuzfahrten spezialisiert und kenne deshalb einige Schiffe (und durfte auch schon einen kleinen Einblick in den Crew-Teil dank „Hinter die Kulissen“-Touren bekommen). Seit einiger Zeit überlege ich für ein bis zwei Jahre auf ein Schiff zu gehen. Dein Artikel hat mir sehr weitergeholfen – nochmals danke dafür.
    Mich interessiert noch: auf welchen Schiffen warst du denn?
    Liebe Grüße aus Bayern, Bea

    • Antworten

      Julia

      31. August 2017

      Hallo Bea,
      vielen lieben Dank für deinen Kommentar.
      Ich habe mehrere Jahre auf den TUI Schiffen gearbeitet.
      Schreib mir doch gerne eine Email, damit wir uns austauschen können!
      Alles Liebe, Julia

  4. Antworten

    Claudia Veu Casovic

    28. August 2017

    Hallo Julia ,
    super dein Bericht über das Schiffsleben! Du hast die Vorteile und Nachteile gerecht beurteilt.
    Ich bin 8 Jahre auf der alten MS- Europa geschippert und hab das Bordleben lieben gelernt.
    Die ersten 2 Turns waren ein bischen hart, da man mich für alle möglichen Arbeiten rangeholt hat.
    Beim dritten Mal wusste ich, wo die Arbeit leichter ist und die Kohle/Tips am Besten waren.
    Das Bordleben ist klasse, die Freundschaften sind heute noch erhalten, die Lebenserfahrung
    konnte nicht besser sein, es hat mich gepäegt, bescheiden, selbstsicher und klug gemacht.
    Ich kann jedem empfehlen, mal auf einen Turn anzuheuern. Es war eine schöne Zeit!
    Viele Gruesse,
    Claudia aus Denver, Colorado

    • Antworten

      Julia

      31. August 2017

      Liebe Claudia,
      vielen herzlichen Dank für deinen Kommentar. Acht Jahre ist wirklich eine lange Zeit! Wie schön, dass du deine Erfahrungen hier mit uns teilst und so viel Positives vom Schiffsleben berichten kannst.
      Alles Liebe aus der schönen Eifel,
      Julia

  5. Antworten

    Jeanette

    29. August 2017

    Liebe Julia,
    Danke für den tollen Artikel! Mich würde ebenfalls interessieren, in welchem Bereich du auf dem Schiff tätig warst. Denkst du, als Physiotherapeutin hat man gute Chancen?
    Vielen Dank und mach weiter so!
    Liebe Grüße aus Wien,
    Jeanette

    • Antworten

      Julia

      31. August 2017

      Liebe Jeanette,
      vielen Dank für deinen Kommentar. Ich habe erst im Foto- und später im Guest Relation Bereich gearbeitet. Als Physiotherapeutin hast du bestimmt gute Chancen auf einen Job auf hoher See. Gerne stelle ich dir einen persönlichen Kontakt her. Schreib mir doch einfach eine Email, dann können wir uns austauschen.
      Alles Liebe, Julia

  6. Antworten

    Mel

    31. August 2017

    Liebe Julia, liebe Ex-Kollegin :-)

    sehr wahr und sehr schön geschrieben, wie immer. Aber diese Erfahrungen beschränken sich sehr auf TUI Schiffe.
    Ich habe inzwischen bei 4 verschiedenen Reedereien gearbeitet und kann sagen: Niergends sonst sind die Regeln so streng, was zum Beispiel den Gästebereich betrifft oder ähnliches.
    Bei meiner momentanen Reederei darf so ziemlich die ganze Crew auch in den Gästebereich. Oder zumindest sehr viel dort nutzen. Aber das ist dann eben eine kleinere Reederei mit wenigen Gästen.
    Trotzdem fand ich unsere Zeit bei TUI auch wunderschön :-)

    Liebe Grüße
    Mel

    • Antworten

      Julia

      31. August 2017

      Liebe Mel,
      vielen herzlichen Dank für deinen Kommentar und dass du deine Erfahrungen mit uns teilst. Da ich bisher ausschließlich auf den TUI Schiffen gearbeitet habe, beschränken sich meine Erfahrungsberichte auf diese Reederei. Denke gerne an unsere gemeinsame Zeit zurück und wünsche dir alles Gute für deine weitere Zeit auf hoher See :)
      Julia

  7. Antworten

    Esther

    31. August 2017

    Liebe Julia,

    klingt nach spannender, herausfordernder Arbeit und für mich sehr interessant. Ich habe die letzten fünf Jahre beruflich in den VAE gelebt und bin jetzt leider wieder in Deutschland. Da ich mich hier noch nie wohl gefühlt habe und sowohl in Kenya als auch Israel aufgewachsen bin, denke ich es wäre eine gute Option für mich. Allerding habe ich als Executive Assistent für CEO und Managing Direktor gearbeitet, hatte im letzten Job zwar viel mit Hotels zu tun aber habe keine Hospitality Ausbildung. Denkst Du da würden Chancen bestehen?

    Lieben Gruß Esther

    • Antworten

      Julia

      1. September 2017

      Hallo Esther,
      vielen lieben Dank für deinen Kommentar. Was du berichtest, klingt super spannend! Ich bin mir sicher, dass es einen geeigneten Job an Bord für dich gibt und du gute Chancen hast. Schreibe mir doch gerne eine Email, damit wir uns weiter austauschen können. Freue mich, wenn ich dir weiterhelfen kann.
      Alles Liebe, Julia

  8. Antworten

    Josi

    23. November 2017

    Hi,
    dein Artikel ist wirklich super geschrieben und echt interessant. Ich habe mich auch bei sea chefs beworben. Habe eine Hofa- Ausbildung gemacht in einem 5 Sterne Haus. Habe ein Jahr als Hausdamenassistentin gearbeitet. War danach 2 Monate in Thailand und habe danach viel im Service gearbeitet. Ich wurde jetzt zum Recruitingday eingeladen und mein Englisch ist etwas eingerostet. Kannst du mir Tipps geben auf was ich mich vorbereiten kann? Englisch und Fachwissen? Habe mich als Commis de Rang beworben. In welcher Position hast du gearbeitet?

  9. Antworten

    Monique

    16. Januar 2018

    Hi Julia,
    das klingt total spannend, wobei die Arbeit sicher kein Zuckerschlecken ist und man mit 3 Stunden Pause vom Bord sicher nicht Zoo viel sehen kann. Aber ich liebe Schiffe und es ist sicher eine tolle Erfahrung an sich.
    Weißt du ob es auch eine Art Suchmaschine für Jobs auf Kreuzfahrtschiffen gibt? Also wo alle freien Jobs mehrerer Reedereien und Schiffe gelistet sind oder muss man alle einzeln abklappern? Ich frage mich ob man als Grafikdesignerin auch ein Plätzchen finden würde?
    Liebe Grüße Monique

  10. Antworten

    Angi

    8. Februar 2018

    Liebe Julia,
    eine spannende Sache ist das! Ich habe mich immer gefragt, wie es wohl ist als richtiges Crewmitglied auf dem Kreuzfahrtschiff zu arbeiten. Ich war selbst als Dozentin für die Passagiere mehrfach auf Kreuzfahrtschiffen unterwegs, allerdings immer nur für wenige Wochen. Dabei hatte ich allerdings eine Kabine, wie die anderen Passagiere auch und habe nur wenig von dem Leben der Crewmitglieder mitbekommen. Aber ich fand es dennoch sehr faszinierend in diese andere Welt auf dem Schiff einzutauchen. Für mich war es eine tolle Möglichkeit, um ohne viel Geld reisen zu können. Wirklich etwas verdient habe ich bei dem Job nicht, aber Verpflegung und Unterkunft waren inklusive und ich durfte eine Begleitperson mitnehmen. Eine tolle Erfahrung :-)
    Danke für deinen tollen Blog! Mach weiter so…
    Alles Liebe,
    Angi von Project Balance

  11. Antworten

    Nina

    7. Mai 2018

    Hallo (=

    was verdient man denn so pro Stunde oder Tag? Wie viel Stunden am Tag/ pro Woche ist Arbeits Zeit? Ich wäre interessiert (gemeinsam mit meinem Freund) beim Segment Ausflüge zu arbeiten. Braucht man da besondere Ausbildungen oder reichen langjährige Erfahrungen als Ski und Snowboard Lehrer, Motorrad Guide etc?

    glg und DANKE, Nina

    • Antworten

      Julia

      31. Mai 2018

      Hallo Nina,
      wie viel du pro Tag oder Stunde verdienst, kann man so pauschal nicht sagen, denn du wirst an Bord nicht nach Stunden bezahlt. Außerdem hängt das jeweilige Gehalt von deinem Arbeitsvertrag ab. Am Anfang bekommst du ein Einstiegsgehalt, je länger du dabei bist, desto mehr kannst du verdienen. Wenn ihr als Tourguide oder Bike Guide arbeiten möchtet, ist dieser Artikel bestimmt interessant für euch:
      https://globusliebe.com/tourguide-auf-dem-kreuzfahrtschiff/
      Viele liebe Grüße, Julia

  12. Antworten

    Marina

    3. Juli 2018

    Hallo Julia,

    bin gerade auf deinen interessanten Artikel gestoßen. Ich habe selbst fast 2 Jahre in NY gelebt und arbeite derzeit im Corporate Health Management und Administration in einer internationalen Firma.
    Eigentlich möchte ich diese ungern verlassen.. allerdings schreit es wieder nach Abenteuern. Kannst du mir evtl. mehr darüber sagen, wie bei TUI Arbeitsverträge vergeben werden? Kann man dort auch nur ein Jahr anheuern? Dann könnte man nämlich im Unternehmen in DE 1 Jahr unbezahlten Urlaub nehmen.
    Würde mich super freuen, von dir zu hören.

    Viele Grüße,
    Marina

    • Antworten

      Julia

      4. Juli 2018

      Hallo Marina,
      vielen Dank für deine Nachricht! In der Regel bist du etwa sechs Monate am Stück an Bord. Danach endet dein Vertrag. Deine Idee könnte also klappen! Melde dich gerne, wenn du weitere Fragen hast.
      Alles Liebe, Julia

  13. Antworten

    Melissa

    14. August 2018

    Hallo Julia,

    vielen Dank für deinen Artikel! Ich habe Eventmanagement studiert und bin die Tage über eine Stellenanzeige auf einem Kreuzfahrtschiff gestolpert und da man sich als „Normalo“ echt alles Mögliche und gleichzeitig nichts darunter vorstellen kann, hat mir dein Artikel sehr geholfen. Eine Frage stellt sich mir jedoch -lange Arbeitszeiten, Stress und hohe Belastung kenne ich aus dem Eventbereich, aber wie schwer fällt es tatsächlich komplett durchzuarbeiten und nie mal einen Tag „Pause“ zu haben? Das kann ich mir nicht so gut vorstellen, da wir ja in Deutschland mit unserem Arbeitszeitausgleich auch sehr verwöhnt sind ;)

    • Antworten

      Julia

      18. August 2018

      Hallo Melissa,
      wie schwer dir lange Arbeitszeiten, Stress und Belastung fallen werden, kann ich dir leider nicht vorhersagen, das musst du für dich selber ausprobieren, denn da tickt jeder Mensch anders. Die einen stecken es einigermaßen locker weg, die anderen sehen nach mehreren Monaten aus wie Zombies und andere können dem Druck nicht standhalten und brechen ab.

  14. Antworten

    Janin

    16. September 2018

    Hallo Julia,

    Ich spiele schon eine Weile mit dem Gedanken auf einem Schiff zu arbeiten, daher hat dein Artikel mir gut weiter geholfen! Danke dafür :)
    Ich bin Physiotherapeutin, habe immer mehr als einen Nebenjob gehabt und möchte mein Leben drastisch verändern. Ich frage mich wie du es organisiert hast alles zu verkaufen, keinen festen Wohnsitz zu haben usw. Wie viel Zeit hast du insgesamt gebraucht von dem Traum auf einem Schiff zu arbeiten bis zum 1. Tag auf See?

    • Antworten

      Julia

      17. September 2018

      Uff, das ist eine schwierige Frage. Ich habe alles verkauft und meine Wohnung aufgelöst und bin erst mal für 7 Monate nach Asien zum Auslandssemester und Reisen. Von dort habe ich mich auf dem Schiff beworben und bin 7 oder 10 Tage nach meiner Rückkehr nach Deutschland sofort aufs Schiff gegangen. Ich drücke dir die Daumen und wünsche dir ganz viel Erfolg! Viele liebe Grüße, Julia

  15. Antworten

    Alexandra

    6. November 2018

    Hi Julia,
    sehr spannender Artikel – macht Lust auf mehr. Ich liebe Reisen und andere Kulturen und hätte Lust auf einen Arbeitsplatzwechsel – vom Büro zum Schiff am besten… Habe eine Ausbildung als Fremdsprachenkorrespondentin und Kauffrau für Büromanagement und arbeite momentan in der Organisation von Veranstaltungen/Seminaren in einem Büro.
    Hat man denn eine Chance mit einer solchen Ausbildung auch auf dem Schiff Fuß zu fassen? Oder geht der Weg meist nur über die Hotellerie? Gerne kannst du mir dazu Tipps für Quereinsteiger geben
    Ganz liebe Grüße
    Alexandra

  16. Antworten

    Matze

    20. November 2018

    Hallöchen,
    danke für deinen hilfreichen Beitrag! Ich bin aktuell auch am überlegen ob ich mich darauf einlassen soll, auf einem Kreuzfahrtschiff zu arbeiten. Wie ist das denn? Bekommt man da einen befristeten Arbeitsvertrag oder wie muss ich mir das vorstellen? Und wie lange sind denn ungefähr die Pausen zwischen den Arbeitszeiten? Man wird doch nicht mehr als 10-12 Stunden am Tag arbeiten müssen, oder? Ich hätte bei Möglichkeit auch gerne einen Kontakt zur Reederei hergestellt :) MfG Matze

  17. Antworten

    Winfried

    5. Februar 2019

    Hallo Julia, vielen Dank für deinen Beitrag der sich sehr spannend lesen lässt.
    Aber wie es mit dem Verdienst. Muss nan den in Deutschland nochmal versteuern, wenn der Arbeitsvertrag mit Malta abgeschlossen wird?
    Gruss Winfried

  18. Antworten

    Egon Krauthacker

    4. Juni 2019

    Hallo Julia, das klingt ja wirklich verlockend, aber auf einem Schiff unterwegs zu sein, welcehs auch durch die heißen Regionen der Welt fährt, das wäre nichts für mich. Bei über 30° bekomme ich Zustände.

  19. Antworten

    LEONIE

    15. Juli 2019

    Hallo Julia!
    Nach jedem mehrmonatigen Arbeitseinsatz folgen doch eigentlich immer ein paar Wochen bezahlte Freizeit oder?

    • Antworten

      Julia

      15. Juli 2019

      Hallo Leonie,
      nein, nach dem Einsatz bist du in der Regel arbeitslos und kannst deinen unbezahlten Urlaub zu Hause genießen oder eben reisen. In manchen Abteilungen gibt es die Möglichkeit, sich für einen längeren Zeitraum zu verpflichten, d.h. du bekommst monatlich etwas weniger Gehalt, wirst dafür aber auch in der Zeit zwischen den Einsätzen bezahlt und musst dich nicht arbeitslos melden. Das kommt allerdings erst dann in Frage, wenn du dir sicher bist, dass du ein paar Jahre an Bord arbeiten möchtest.
      Viele liebe Grüße,
      Julia

  20. Antworten

    Jenny B.

    7. September 2019

    Hallo Julia,

    ich bin Jenny, Leipzigerin und 22 Jahre jung. Ich studiere Fitnessökonomie im 7. Semester und starte gerade mit meiner Bachelorthesis.
    Mein Thema befasst sich mit einer Trainingskonzeption zur Vorbereitung auf physische und psychische Belastungen an Bord. Ich suche aktuell noch Kontakte zum Austausch. Da ich nun gelesen habe, dass du einige Jahre auf Kreuzfahrtschiffen gearbeitet hast, würde ich mich sehr über einen Austausch mit dir freuen! Das würde mir sehr helfen, da ich bisher nur 2 Kontakte gefunden habe, die mir ein paar Fragen beantworten konnten!

    Liebe Grüße
    Jenny :)

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Freigeist, Weltreisende und Abenteurerin. Auf globusliebe findest du Once-in-a-lifetime Erlebnisse aus der ganzen Welt, Outdoor Abenteuer, wertvolle Reisetipps sowie die schönsten Orte in Deutschland, die vielleicht schon bald auf deiner eigenen Bucket List stehen?! ➸ Weiterlesen

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